Inland

Heinisch-Hosek präsentiert neue Genderrichtlinie

© Manfred Werner / Wikipedia

WIEN – Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute eine neue Genderrichtlinie präsentiert, welche die gesamte Kommunikation der österreichischen Regierung und Behörden grundsätzlich verändern soll. So werden neben Frauen und Männern nun auch Menschen mit undefinierbarem Geschlecht explizit angesprochen.

„Unsere bisherigen Bemühungen haben hauptsächlich auf die sprachliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen abgezielt. Dadurch wurden Menschen mit undefinierbarem Geschlecht massiv diskriminiert. Durch die neue Richtlinie profitieren also nicht nur Österreicherinnen und Österreicher, sondern auch Österreicher mit undefinierbarem Geschlecht.“

Heinisch-Hosek erhofft sich dadurch mehr Gleichberechtigung im öffentlichen Leben. „Das ist ein wichtiger Tag für alle Menschen, Menschinnen, und Menschen mit undefinierbarem Geschlecht.“

Als nächsten Schritt will Heinisch-Hosek nun verpflichtende Richtlinien für die Wirtschaft durchsetzen. Denn auch hier ortet die Ministerin „Benachteiligungen durch Arbeitgeber, Arbeitgeberinnen, und Arbeitgeber mit undefinierbarem Geschlecht gegen Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit undefinierbaren Geschlecht.“

Obwohl sie noch lange nicht am Ziel sei, wähnt sich die Ministerin am richtigen Weg. „Ich bin mir sicher, die Wähler, Wählerinnen und Wähler mit undefinierbarem Geschlecht werden mir am Wahltag danken.“

Unterdessen berichteten mehrere Zeitungen von einem sprunghaften Anstieg der Selbstmordrate in den Presseabteilungen sämtlicher Ministerien, Behörden, und Ämter.

(Foto: Wikipedia)

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