Die Tagespresse http://dietagespresse.com Österreichs seriöseste Onlinezeitung Thu, 26 Feb 2015 12:57:38 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 HC Strache warnt im Exklusiv-Interview: „Ausländeranteil in UNO-City schon fast 100 Prozent“ http://dietagespresse.com/hc-strache-warnt-im-exklusiv-interview-auslaenderanteil-in-uno-city-schon-fast-100-prozent/ http://dietagespresse.com/hc-strache-warnt-im-exklusiv-interview-auslaenderanteil-in-uno-city-schon-fast-100-prozent/#comments Thu, 26 Feb 2015 09:01:49 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4002 Der FPÖ-Chef H.C. Strache bat die Tagespresse um ein Exklusiv-Interview, da keine andere Zeitung mit ihm über dieses Thema sprechen wollte. Im Gespräch warnt Strache vor einer noch nie dagewesenen Ghettobildung im Norden Wiens und stellt alarmiert fest, dass der Ausländeranteil in der Wiener UNO-City bereits fast 100 Prozent beträgt.

Tagespresse: Herr Strache, was ist Ihnen so wichtig, dass Sie uns um 2 Uhr nachts noch zu diesem dringenden Interview in die Sky Bar rufen?

Strache: Zuerst einmal muss gesagt werden, dass es nicht 2 Uhr nachts ist, sondern fünf vor 12, wenn es um die Zukunft von Österreich gäht. Ich musste heute nämlich wieder einmal feststellen, dass man als Österreicher bald Fremder im eigenen Land ist.

Tagespresse: Was meinen Sie?

Strache: Ich wollte heute Sonne tanken und bin aus der Stadt rausgefahren ins Donauzentrum. Da gibt’s ein nettes Solarium. Als ich aber zu früh aus der U-Bahn ausgestiegen bin, da stähe ich plötzlich vor der UNO-City und denke mir: Na gut, als zukünftiger Bürgermeister sehe ich mir diesen Stadtteil von Wien mal an. Doch was ich dann gesehen habe, machte mich fassungslos.

(Straches Stimme wird leise)

Strache: Ausländer… Überall Ausländer… Unzählige verschiedene Hautfarben und überall wird nur Ausländerisch gesprochen!

Tagespresse: Sie stören sich an den Ausländern in der UNO-City? Wissen Sie nicht, dass-

Strache: Verstähen Sie mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Ausländer. Wenn ich ab und zu in Wien mit einem schwarzen Afghanen oder roten Libanesen zu tun habe, dann ist das für mich kein Problem. Aber was sich in dieser UNO-City abspielt, das hat mit Abendland nichts mehr zu tun! Die Ausländerrate dort beträgt fast 100%. Da ist hinter unserem Rücken eine Parallelgesellschaft entstanden und der rote Gruselbürgermeister Häupl hat dabei einfach zugesehen.

Tagespresse: Sie behaupten also, die UNO-City sei ein Ghetto?

Strache: Ein Problembezirk, gegen den die Bronx wirkt wie Disneyland! Ich sage Ihnen, im Gebiet der UNO City gibt es riesige Plattenbauten. Auf 28 Etagen leben fast nur Ausländer! Da wird kein Wort Deutsch mehr gesprochen.

Tagespresse: Das haben Sie mit eigenen Augen gesehen?

Strache: Das ist ja überhaupt das Bäste! Viel gesehen habe ich nämlich gar nicht! Als ich mich drinnen umsehen wollte, packten mich Securities und zogen mich wieder hinaus. Die haben dort eine eigene Parallelgesellschaft aufgebaut mit eigenen Aufpassern. Die österreichische Polizei traut sich dort gar nicht mehr hinein.

Tagespresse: Was fordert die FPÖ genau?

Strache: Wien darf nicht UNO-City werden. Die Ausländer dort hängen einfach all ihre verschiedenen Staatsflaggen im Kreis auf und fahren mit riesigen Limousinen rücksichtslos durch die Stadt. Aber damit eines klar ist: Sobald ich Bürgermeister bin, wird sich das ändern.

Tagespresse: Ihr konkreter Plan?

Strache: Abschieben.

Tagespresse: Abschieben?

Strache: Nach Syrien.

Tagespresse: Sie wissen aber schon, dass in der UNO-City Diplomaten aller Nationen sitzen. Von Frankreich über Iran bis hin zu Kanada, Nigeria, Bolivien und hunderten ander-

Strache: Ich halte mein Wort. Alle abschieben nach Syrien.

(Strache wirkt aufgekratzt und ergriffen. Er winkt dem Kellner, hebt die Hand, bestellt noch drei Bier.)

Tagespresse: Herr Strache, mit Verlaub, wollen sie vielleicht nicht doch einmal eine Nacht drüber schlafen? Sie versteigen sich da in etwas, das vielleicht gar nicht mal so dramatisch ist.

(Strache beugt sich vornüber, schaut um sich, ob uns niemand beobachtet, dann zeigt er uns Fotos der UNO-City Gebäude.)

Strache: Ist das etwa nicht dramatisch? Sehen Sie sich die Form der Gebäude an. Halbmonde! Die UNO-City ist nur ein weiteres Zeichen der lange geplanten Islamisierung Wiens.

Tagespresse: Herr Strache, sie wittern schon wieder eine Verschwörung. Was haben Ihnen die Ausländer denn getan, dass sie so viel Groll gegen sie hegen?

Strache: Als ich einmal 15 Jahre alt war, hat mir ein Ausländer meine erste große Liebe ausgespannt. Das hat mir das Herz gebrochen und mich innerlich verbittert. Anstatt darüber hinweg zu kommen wie ein echter Mann, wurde ich zum Zyniker und habe mir geschworen, jede Sekunde meines restlichen Lebens dem Kampf gegen Ausländer zu verschreiben.

(Stille)

Strache: Danke für das Gespräch.

(Jürgen Marschal. Foto: Martin Juen)

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Nach Windgeschwindigkeiten bis zu 7 km/h: WU über Nacht eingestürzt http://dietagespresse.com/nach-windgeschwindigkeiten-bis-zu-7-kmh-wu-ueber-nacht-eingestuerzt/ http://dietagespresse.com/nach-windgeschwindigkeiten-bis-zu-7-kmh-wu-ueber-nacht-eingestuerzt/#comments Wed, 25 Feb 2015 09:13:59 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3996 Das war wohl zu erwarten: nach herabfallenden Betonplatten und Deckenlampen stürzte heute Nacht schlussendlich das gesamte Hauptgebäude der Wiener Wirtschaftsuniversität in sich zusammen.

Starke nächtliche Winde mit Böen bis zu 7 km/h dürften das Gebäude zum Einsturz gebracht haben. Andere Ursachen, etwa Nieselregen oder ein Vogel, der sich auf das Dach setzte, können laut Feuerwehr jedoch ebenfalls noch nicht ganz ausgeschlossen werden. Der WU-Campus wurde erst 2013 erbaut.

WU-Studentin Anna-Marie C. (19) dürfte eine der ersten gewesen sein, die vom Unglück Notiz nahmen. Kurz nach acht Uhr morgens postete sie auf Facebook: „Das WLAN in der WU funktioniert heute mal wieder überhaupt nicht!! #epicfail“.

Dass das gesamte Gebäude jedoch zu dem Zeitpunkt bereits komplett in Schutt und Asche lag, fiel erst dem WU-Rektor Christoph Badelt persönlich auf, der wie jeden Morgen die in der Nacht herabgefallenen Betonplatten zählen wollte: „Kurz nach meinem Eintreffen stellte ich fest, dass offenbar sämtliche Betonplatten herabgefallen waren. Bei einer eingehenden Ursachensuche erkannte ich dann, dass das Gebäude rundherum ebenfalls fehlte.“

Die Nachricht vom eingestürzten Gebäude stieß unter Studenten auf große Anteilnahme. Aus Zeichen der Trauer und Solidarität kündigten viele an, ihre Hemdkrägen heute heruntergeklappt zu tragen.

Der Einsturz der WU wirft die Frage auf, ob die Wirtschaft in den kommenden Monaten ausreichend mit Arbeitskräften versorgt werden kann, die Zahlen in Excel-Listen eintippen können. Das Wirtschaftsministerium überlegt daher nun die Anwerbung von Gastarbeitern aus dem Ausland.

(Foto: Johann H. Addicks)

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Fußball-WM in Niederösterreich? FIFA bewirbt sich bei Erwin Pröll http://dietagespresse.com/fussball-wm-in-niederoesterreich-fifa-bewirbt-sich-bei-erwin-proell/ http://dietagespresse.com/fussball-wm-in-niederoesterreich-fifa-bewirbt-sich-bei-erwin-proell/#comments Tue, 24 Feb 2015 09:19:26 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3993 Der Plan klingt für eine Organisation wie die FIFA hochgegriffen, doch mit etwas Glück könnte er gelingen: FIFA-Boss Sepp Blatter reichte heute offiziell eine Bewerbung bei Landeshauptmann Erwin Pröll ein, um die Fußball-WM 2026 in Niederösterreich austragen zu dürfen.

„Eine WM in Niederösterreich wäre die Krone meiner Amtszeit“, schwärmt FIFA-Präsident Sepp Blatter. Als Austragungsstätten sieht er Metropolen wie Wiener Neustadt, Amstetten, Lunz am See und Mistelbach vor. Das große Finale soll in der achttausend Zuseher fassenden NV Arena in St. Pölten stattfinden.

Blatter erklärt, warum er sich nach Katar und Russland gerade Niederösterreich als nächsten Austragungsort wünscht: „Die Demokratie hat dort noch einen großen Entwicklungssprung vor sich, viele Landesteile sind noch nicht technologisiert. Das ist für uns das ideale Umfeld, um eine WM zu organisieren.“

Die FIFA ist auch zu hohen Investitionen bereit, so Blatter weiter: „Für diese WM ist uns kein Amtsträger zu teuer.“

Aus St. Pölten bestätigt heute ein Sprecher des Landeshauptmanns den Eingang der FIFA-Bewerbung. „Wir werden die Bewerbung genauso objektiv beurteilen wie alle anderen Bewerbungen.“

Denn die FIFA muss sich noch gegen Konkurrenz behaupten: der Tontaubenschieß-Weltverband sowie die Assoziation der Schuhplattler wollen ihre Weltmeisterschaft ebenfalls in Niederösterreich austragen. Sepp Blatter ist jedoch zuversichtlich: „Ich werde Erwin Pröll im persönlichen Gespräch überzeugen, mit einigen abgezählten, fein-säuberlich gebundenen Argumenten im Koffer.“

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Österreich bis 2016 ohne Kanzler: Werner Faymann geht in Bildungskarenz http://dietagespresse.com/oesterreich-bis-2016-ohne-kanzler-werner-faymann-geht-in-bildungskarenz/ http://dietagespresse.com/oesterreich-bis-2016-ohne-kanzler-werner-faymann-geht-in-bildungskarenz/#comments Mon, 23 Feb 2015 09:19:47 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3988 Da Werner Faymann seine geplante Bildungskarenz genehmigt bekommen hat, wird die Republik Österreich bis Anfang 2016 ohne Bundeskanzler auskommen müssen. Aus der SPÖ hört man, dass die offene Stelle des Bundeskanzlers „eventuell ganz eingespart werden könnte“.

Wir treffen Werner Faymann an seinem ersten Tag in Bildungskarenz. Zu Hause packt er Stifte und Radierer in einen Jansport-Rucksack, seine Frau legt ihm noch ein Dreh&Drink ins Jausensackerl. Mit einem Lächeln im Gesicht zeigt er uns die Kurse, die er in diesem Jahr an der VHS Hietzing belegen wird: „’Photoshop für Inserat-Gestaltung’, ‘Sozialdemokratie für Fortgeschrittene’ und ‘Englisch für Taxifahrer’“.

Inzwischen ist es 9 Uhr und der erste Kurs steht an. Seine Kollegen an der VHS akzeptieren ihn als ganz normalen Mitschüler, wie Kursteilnehmer Nenad Simkovic (17) erklärt: „Klar ist es komisch, dass ich als Installateur auf einmal in der selben Klasse sitze wie der Herr Bundeskanzler. Aber da gibt’s überhaupt keine Arroganz: ich lasse den Faymann keine Sekunde spüren, dass ich was Besseres bin.“

Mindestens 20 Stunden pro Woche muss sich Faymann laut Gesetz weiterbilden. Der Kanzler wirkt motiviert und will endlich nachholen, was er in jungen Jahren verpasst hat: „Ich werd’ mich heuer richtig reinstrebern. Ich will mich nicht mehr länger mobben lassen, weil ich jahrelange Lücken im Lebenslauf habe!“, erklärt Faymann. Denn tatsächlich: Sein einzig nachweisbarer Bildungsabschluss bisher war im Jahr 1976, als er im dritten Anlauf die Steirische Matura bestand (Anm.: Vier Jahre Hauptschule, ein Jahr Tanzschule).

Faymanns Büro wurde inzwischen geräumt. Sämtliche Agenden des Kanzlers werden interimistisch von SPÖ-Praktikant Julian (16) übernommen. Wie es danach weiter geht? Der Pressesprecher spekuliert:„In Zeiten wie diesen dürfen wir Sozialdemokraten nicht überstürzt langfristig denken, sondern müssen uns kurzfristig ausrichten. Die Frage ist, ob es 2016 mit der SPÖ generell überhaupt noch weiter geht.“

Faymann bekommt von dem politischen Geplänkel derzeit nichts mit. Müde aber zufrieden kehrt er vom Kurs nach Hause, schreibt seine Hausübung und klebt sich selbst mehrere Sternchen ins Heft: „Weil Leistung muss in diesem Land endlich auch wieder belohnt werden“, lächelt Faymann, wirft sich in den Pyjama, dreht das Licht ab und schläft ein. Wir verlassen das Zimmer, sehen noch einmal wie der sternenklare Himmel durch das Fenster auf sein Gesicht leuchtet und erkennen: The Sky is the Limit.

(Jürgen Marschal. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation)

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Galerie: Österreichs Politiker als Werbestars http://dietagespresse.com/galerie-oesterreichs-politiker-als-werbestars/ http://dietagespresse.com/galerie-oesterreichs-politiker-als-werbestars/#comments Fri, 20 Feb 2015 09:00:39 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3951 Österreichs Parteiapparat schluckt immer mehr Geld. Neue Einnahmemöglichkeiten werden daher dringend gesucht. Könnten heimische Politiker womöglich als Werbestars ihr Auskommen finden?

Werner Faymann, SPÖ

Faymann

Sebastian Kurz, ÖVP

Kurz

Heinz-Christian Strache, FPÖ

Strache

Eva Glawischnig, Grüne

Glawischnig

Norbert Darabos, SPÖ

Darabos

Matthias Strolz, NEOS

Strolz

Frank Stronach

Stronach

Gerald Grosz, BZÖ

Grosz

(Foto 4: SPÖ, Montage. Foto 6 (rechte Hälfte) und Foto 7: Martin Juen, Montage)

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Tragisch: ServusTV verliert bei Verkehrsunfall alle fünf Zuseher http://dietagespresse.com/tragisch-servustv-verliert-bei-verkehrsunfall-alle-fuenf-zuseher/ http://dietagespresse.com/tragisch-servustv-verliert-bei-verkehrsunfall-alle-fuenf-zuseher/#comments Thu, 19 Feb 2015 09:40:57 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3939 In der Nacht auf heute hat ein tragischer Verkehrsunfall den Privatsender ServusTV praktisch mit einem Schlag eliminiert. Bei einem Autounfall in der Nähe von Bischofshofen wurden alle fünf ServusTV-Zuseher tödlich verletzt.

Bei den Opfern handelt es sich um ein 70-jähriges Ehepaar, das früher an der Oper tätig war, sowie um drei Geschwister im Alter von 50 bis 55 Jahren, die in einem Naturpark als Eichhörnchen-Trainer arbeiteten. Beide Autos gerieten bei einem Überholmanöver ins Schleudern.

Die Wagen waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, da sie es eilig hatten und rechtzeitig nach Hause wollten. Dort wollten sie sich den ServusTV-Themenabend über historische Pinzgauer Lederhosenfabrikanten des Spätbarock ansehen.

Der Schock in der ServusTV-Redaktion sitzt tief. Vor allem, da es in den letzten Monaten quotentechnisch stets bergauf ging. ServusTV konnte seinen Marktanteil zuletzt fast verdoppeln – von drei Zusehern im Jahr 2013 auf fünf Zuseher im Jahr 2014. „Und das vor allem in der für uns wichtigen, werbe-irrelevanten Zielgruppe der 69 bis 85-jährigen Philosophieprofessoren mit Modelleisenbahn“, wie der ServusTV-Pressesprecher erklärt.

Am Unfallort stellten Redakteure Red Bull-Dosen in Herzform auf, um den Hinterbliebenen zu gedenken. Wie es nun weitergeht, ist noch nicht klar. Chef Dietrich Mateschitz zeigt sich kämpferisch und will weiter machen, wie er unter Tränen erklärt: „Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann wieder Zuseher finden, die in unser Profil passen.“

Als ersten Schritt startet noch im März ein Assesment-Center, wo unter mehreren Teilnehmer einige Kandidaten ausgewählt werden, die anschließend 1.400 Euro pro Monat bekommen, um ServusTV zu schauen.

Dieser tragische Unfall ist nicht der erste Schock, der die österreichische TV-Landschaft erschüttert. Auch der Konkurrent ORF erlebte im Jahr 2012 eine Tragödie. Ein vollbesetzter Audi krachte an einer Kreuzung in Wien mitten in eine Tierhandlung. Die Feuerwehr konnte zwei 130-jährige Schildkröten nur mehr tot bergen. Damit verlor der ORF mit einem Schlag die gesamte Entwicklungsabteilung.

(Jürgen Marschal. Foto: RotesKreuz.at, Montage)

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„50 Shades of Grey“-Hype: Ikea präsentiert Folterkammer „Christian“ http://dietagespresse.com/50-shades-grey-hype-ikea-praesentiert-folterkammer-christian/ http://dietagespresse.com/50-shades-grey-hype-ikea-praesentiert-folterkammer-christian/#comments Wed, 18 Feb 2015 09:00:31 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3933 Der Hype um „50 Shades of Grey“ erreicht seinen Höhepunkt: der schwedische Möbelgigant Ikea präsentierte heute die neue Folterkammer „Christian“. Eine preisgünstige Sadomaso-Komplettlösung aus Massivholz, perfekt kombinierbar mit beliebten Ikea-Klassikern wie der Couch „Ektorp“ oder dem Familienesstisch „Docksta“.

„Sadomaso ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, auch in der Konsumwirtschaft. Unser Fokus liegt auf anschwellendem Wachstum“, erklärt Ikea-Produktentwickler Billy Klippan (34). „Folterkammern sind heute nicht mehr nur was für missratene Millionäre. Mit Ikea werden Folterkammern jetzt endlich auch für den durchschnittlichen, ganz normalen Psycho erschwinglich.“

Klippan führt durch die Wohnmöbelabteilung der Ikea-Filiale Vösendorf und zeigt ein fertig aufgebautes „Christian“-Set. „Das erste intensive Foltererlebnis hat der Kunde bereits beim Aufbauen. ‚Christian’ besteht nämlich aus 1.203 Einzelteilen.“ Sie ergeben korrekt zusammengebaut einen Sklavenkäfig, eine Streckbank, einen Pranger und ein Kreuz in Menschengröße. Beworben wird die Kammer mit dem Slogan „Wohnst du noch, oder leidest du schon?“

Laura K. (39) und ihre Freundinnen sind begeistert vom Komplettset „Christian“: „Seit wir 50 Shades of Grey gesehen haben, sind wir sicher, dass wir alle auf Sadomaso voll abfahren. Selbst probiert habe ich es aber noch nie.“ Das Set wollen sie sich „bestimmt ansehen“.

Nicht nur Ikea spürt die Auswirkungen des Hypes. Auch Saudi-Arabien entwickelt sich momentan zu einem Mekka für „50 Shades of Grey“-Fans: das Königshaus hat nämlich in einer Fatwa ankündigt, alle Kinobesucher des Films zur Strafe zu fesseln, ihnen die Augen zu verbinden und sie hart auszupeitschen.

„Das klingt richtig geil“, befindet Laura K. „Vielleicht machen wir zu meinem Vierziger nächste Woche statt einem Thermenbesuch in Loipersdorf einen Mädlsausflug nach Saudi-Arabien. Wir sind alle sehr offen und ausgeflippt.“

Neben dem Folterset „Christian“ gibt es im Ikea-Restaurant auch eine familienfreundliche Möglichkeit, in die trendige Sadomaso-Welt einzutauchen: Bondage-Mundknebel in Fleischballform. „Statt einem roten Gummiball gibt’s jedoch ein Köttbullar-Fleischbällchen!“, sagt Klippan und führt das Gerät direkt vor. „Man fühlt sich danach wie nach einem perfekten Ikea-Besuch: dreckig, gedemütigt, aber irgendwie befriedigt.“

(Sebastian Huber)

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Neue EDV-Panne bei Zentralmatura: Alle Maturanten bekommen versehentlich Doktortitel verliehen http://dietagespresse.com/neue-edv-panne-bei-zentralmatura-alle-maturanten-erhalten-versehentlich-doktortitel-verliehen/ http://dietagespresse.com/neue-edv-panne-bei-zentralmatura-alle-maturanten-erhalten-versehentlich-doktortitel-verliehen/#comments Tue, 17 Feb 2015 08:59:50 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3923 Nicht schlecht staunte Maturantin Ciara T. (17) aus Wien, als sie Montags einen Brief vom Bildungsministerium im Briefkasten fand: „Sehr geehrte Frau T., hiermit wird Ihnen für Ihre Arbeit durch die Republik Österreich die Doktorwürde verliehen.“ Doch nicht nur an Ciara, auch an 42.000 Maturanten wurde der Titel hochoffiziell verliehen.

Tatsächlich geschah dies aufgrund einer neuerlichen EDV-Panne im Bildungsministerium, wie ein Sprecher zerknirscht zugibt: „Bei der Prüfung der vorwissenschaftlichen Arbeiten kam es zu einem Fehler. Ein Sachbearbeiter klickte unglücklicherweise auf ‚Select All’ und dann auf ‚Doktortitel verleihen’.“ Aufgrund eines automatisierten Prozesses ließ sich der Druck und Versand der Titel nicht mehr verhindern.

Sämtliche teilnehmenden Schüler der Zentralmatura dürfen nun den Titel im Namen führen. Und daran wird sie wohl auch niemand hindern: „Eine Wiederaberkennung wäre nur durch einen komplizierten Gerichtsprozess möglich“, erklärt Promi-Anwalt Manfred Ainedter. „Die Republik kann sich keine 42.000 Prozesse leisten. Vielleicht zwölf. Und neun davon führt sie bereits gegen meine Klienten.“

Dr. Ciara T. freut sich: „Eigentlich wollt ich jetzt was mit Medien oder so machen, weil mir das Medizin-Studium zu schwer ist. Aber jetzt, mit dem Doktor, will ich doch lieber Herzchirurgin sein, wie in Greys Anatomy!“

Zumindest an öffentlichen Krankenhäusern wird ihr das auch problemlos möglich sein: denn diese sind aus Gründen der Gleichbehandlung verpflichtet, Bewerber ausschließlich anhand ihrer akademischen Qualifikation und nicht nach Alter oder Geschlecht auszuwählen. Ist der leidige Ärztemangel in Österreich damit endlich beendet?

„Nicht so vorschnell“, meint der chefärztliche Leiter im AKH, Dr. Böhmer, auf Anfrage der Tagespresse. „Wir werden diese Zentralmatura-Doktoren nicht so einfach an unsere Patienten ranlassen. Erst werden sie zumindest ein, zwei Wochen den erfahreneren Ärzten über die Schulter schauen.“

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek nahm auf ihrer Facebook-Seite Stellung: „Liebe Maturantinnen und Maturanten, ich ärgere mich über diesen Fehler genauso wie ihr.“ An der Behebung des Problems arbeiten bereits ein Techniker und sieben PR-Experten.

Vorwürfe an ihrer Bildungspolitik ließ die Ministerin allerdings nicht gelten: „Mein Bildungskonzept geht auf. So haben etwa seit meiner Amtsübernahme in diesem Land 51.300 Menschen ein Doktorat erhalten.“ Dies könne ihr so schnell keiner nachmachen.

(Fotos: armadillostock, facebook.com/HeinischHosek)

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Eventfirma ging während Sprung bankrott: Linzer (32) hängt seit vier Monaten an Bungee-Seil http://dietagespresse.com/eventfirma-ging-waehrend-sprung-bankrott-linzer-32-haengt-seit-vier-monaten-bungee-seil/ http://dietagespresse.com/eventfirma-ging-waehrend-sprung-bankrott-linzer-32-haengt-seit-vier-monaten-bungee-seil/#comments Mon, 16 Feb 2015 09:27:03 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3916 Seit vier Monaten hängt der Informatiker Hermann S. aus Linz an einem Bungee-Seil und baumelt kopfüber von einer Brücke in Tirol. Grund: Der Organisator ging während des Sprunges bankrott, die Angestellten verließen fluchtartig die Anlage und lassen den Mann seither in der Luft hängen.

„3-2-1- Bungeeeee!“ Dies waren die letzten Worte, die Hermann S. (32) vom Geschäftsführer der Eventfirma La Loco Exxxtremo hörte. Was sich dann abgespielt hat, kann nur vermutet werden. „Offenbar bekam der Organisator einen Anruf von der Bank und die Mitarbeiter haben mitgehört, dass über die Firma ein Konkursverfahren eröffnet wurde“, erklärt der Anwalt des Linzers. „Daraufhin haben alle die Arbeit niedergelegt und sind sofort nach Hause gegangen.“

Als Hermann nach Minuten unten am Seil zum Stillstand kam, zog ihn niemand hinauf. Zum Glück wurde sein Hilfeschrei von einem heimischen Landwirten gehört, der sogleich nach drei Tagen die Behörden verständigte, da ihm das Geschrei auf die Nerven ging.

Seit mehr als vier Monaten hängt der Linzer nun schon kopfüber vom Seil. Das Rote Kreuz versorgt ihn mit einer Drohne mit dem Notwendigsten. Dass niemand auf die Brücke darf um ihn vom Seil loszubinden liegt an einer EU-Richtlinie zum Gläubigerschutz, erklärt der Anwalt: „Der Masseverwalter hat bereits alles versiegelt und abgesperrt. Niemand darf die Bungee-Anlage betreten, bis das Konkursverfahren abgeschlossen ist.“

Der begeisterte Extremsportler aus Linz sieht es optimistisch, wie er uns in einem Brief mitteilt, den er als Papierflieger zu uns hinunter schießt: „Wenigstens bin ich hier an der frischen Luft.“

Außerdem genießt Hermann die Nähe zu den Einheimischen, denn genau unter der Anlage befindet sich ein kleines Dorf. Hier gehört er fast schon zum Dorfleben dazu. Schulkinder winken ihm am Nachhause weg nach oben, der Dorfarzt segnet ihn alle paar Tage gegen Krankheiten, und zu seinem Geburtstag haben sie ein Feuerwerk zu ihm hinauf geschossen.

Heute Morgen nahm der Fall allerdings eine dramatische Wende. Bisher war nur unklar, wann Hermann seine Familie je wieder sehen kann. Nun ist unklar, ob er überhaupt jemals runtergelassen werden kann. Sein Anwalt erklärt: „Die Firma muss liquidiert werden, und das Bungee-Gelände wird zur Versteigerung angeboten. Auch Herr S. ist nun Teil der Konkursmasse.“

Bleibt zu hoffen, dass sich ein gnädiger Käufer findet der Mitleid hat mit Hermann S., dem Mann, der doch nur einen Adrenalinkick spüren wollte.

(Jürgen Marschal. Foto: frankenschulz)

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„Beleidigung des Verstands“: Muslime, Christen und Juden fordern Abbildungsverbot von Richard Lugner http://dietagespresse.com/beleidigung-verstands-muslime-christen-und-juden-fordern-abbildungsverbot-von-richard-lugner/ http://dietagespresse.com/beleidigung-verstands-muslime-christen-und-juden-fordern-abbildungsverbot-von-richard-lugner/#comments Fri, 13 Feb 2015 09:00:22 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3912 Von Wien bis Jerusalem ist es nach dem Opernball zu wütenden Protesten gekommen. Muslime, Christen und Juden fordern gemeinsam ein striktes Abbildungsverbot von Richard Lugner. Sie sehen in seinen medialen Abbildungen eine „Beleidigung des Verstands“ und einen „Angriff auf die Normen der zivilisierten Gesellschaft“.

Weltweit strömen Menschen auf die Straßen und verbrennen ausgedruckte Gutscheine der Lugner City. Sie können Lugners Taten nicht mehr länger zusehen: Zahlreiche verwirrte junge Frauen in ganz Europa, die nach dem Sinn des Lebens suchen, lassen sich von der Propaganda Lugners verblenden und schließen sich ihm an. Einige heiraten ihn sogar.

Nach ihrer Rückkehr aus der Ehe mit Lugner sind sie oft schwer integrierbar. Laut Verfassungsschutz befinden sich aktuell allein in Österreich rund 67 Lugner-Rückkehrerinnen. Zum Schutz der Gesellschaft stehen sie Tag und Nacht unter Beobachtung durch ATV-Kameras.

Ein einflussreicher Imam aus Wien-Floridsdorf sagt gegenüber der Tagespresse: „Es reicht! Wir müssen jetzt gemeinsam handeln. Zeigt von mir aus Mohammed, zeigt Jesus Christus und zeigt den Judengott. Aber die Meinungsfreiheit endet dort, wo der Society-Teil der ‚Österreich’-Zeitung anfängt.“

Auch Papst Franziskus, der in letzter Zeit mit seinen schlagkräftigen Ansagen überraschte, unterstützt die Initiative: „Wer mir ein Bild von Richard Lugner zeigt, bekommt meine Faust zu spüren! Aber würdevoll.“

Palästinenser und Israelis bilden seit heute Früh Menschenketten und beten gemeinsam für ein Abbildungsverbot Lugners. „In diesen schweren Stunden müssen wir zusammenstehen“, sagt der junge Palästinenser Musa Arafat (21). „Der israelische Siedlungsbau ist mir jetzt egal. Immerhin werden die Siedlungen nicht von Lugners Baufirma errichtet“, sagt er mit Erleichterung in der Stimme.

Richard Lugner selbst reagiert auf die Vorwürfe gelassen: „Mir ist komplett egal, was die Leute von mir denken, solange alle finden, dass ich reich, potent und sehr jung bin.“

Schon nächste Woche holt er zum Gegenschlag aus und lädt zu einer Pressekonferenz mit seinem weltweit umstrittenen Schwiegersohn Helmut Werner. Eine weitere kalkulierte Provokation, die bereits einen neuen einflussreichen Feind geweckt hat: Das englische Königshaus forderte sofort nach Lugners Ankündigung ein striktes Abbildungsverbot von Helmut Werner, weil dieser die Grenzen der Meinungsfreiheit überstrapaziere. Er sieht nämlich aus „wie eine unnötig provokative Karikatur von Lady Diana.“

(Sebastian Huber)

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