Die Tagespresse http://dietagespresse.com Österreichs seriöseste Onlinezeitung Sun, 24 May 2015 09:33:15 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2 Österreich ab sofort wieder ganz normale homophobe Bananenrepublik http://dietagespresse.com/oesterreich-ab-sofort-wieder-homophobe-bananenrepublik/ http://dietagespresse.com/oesterreich-ab-sofort-wieder-homophobe-bananenrepublik/#comments Sun, 24 May 2015 09:18:26 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4545 Die Party ist vorbei! Nach dem Ende des Song Contests kehrt Österreich wieder zum Alltag zurück und wird ab sofort wieder dieselbe, ganz normale homophobe Bananenrepublik wie vor dem Bewerb. Das gab heute die Regierung bekannt.

„Einen Spaß hamma g‘habt mit den Schwuchteln und Transen und Würsten“, bestätigte Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner im Café Landtmann gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn. „Aber mia san mia, der Song Contest ist vorbei. Ab jetzt besinnen wir uns wieder auf die uns wichtigste, urösterreichische Freiheit, die uns die heilige Bibel garantiert: die Freiheit, Menschen aufgrund ihrer Sexualität zu diskriminieren.“

Doch der ÖVP-Chef wahrte auch den Anspruch auf Modernität: „Die Volkspartei ist durch und durch fortschrittlich. Wir orientieren uns seit dem letzten Parteitag nicht mehr am Alten Testament, sondern nur mehr am Neuen.“

Auch das Wiener Stadtbild kehrt endlich wieder zu seinem Ursprungszustand zurück. Funktionäre der Jungen Volkspartei werden in den kommenden Tagen sämtliche homosexuelle Ampelpärchen durch heterosexuelle Pärchen in Lederhose und Dirndl ersetzen. Zum Zeichen der Modernität werden die Pärchen kein Bier in der Hand halten, sondern ein Vodka-Redbull.

Auch aus den singenden Kanaldeckeln werden schon bald keine internationalen Hits mehr erklingen, sondern nur mehr traditionelle heimische Musik wie etwa DJ Ötzi.

Werner Faymann, der während des Gesprächs im Café Landtmann schweigend am Nebentisch saß, wollte sich nicht äußern. Er plant gerade eine Österreich-Tour zu all seinen Fans durch die größten heimischen Seniorenheime.

Enttäuscht zeigten sich über den Schritt die Flüchtlinge in den Zeltstädten in Oberösterreich. „Ich dachte einige Tage lang, Österreich ist tolerant und offen gegenüber anderen Menschen“, meint Kriegsflüchtling und Zeltstadtbewohner Khaled aus Syrien, während er näher an die Feuerstelle vor dem Zelt rückt.

Weiterlesen: Frisör wird nicht fertig: The Makemakes sagen Song-Contest-Auftritt ab

(Foto: Fotolia.com)

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Frisör wird nicht fertig: The Makemakes sagen Song-Contest-Auftritt ab http://dietagespresse.com/frisoer-wird-nicht-fertig-the-makemakes-sagen-song-contest-auftritt-ab/ http://dietagespresse.com/frisoer-wird-nicht-fertig-the-makemakes-sagen-song-contest-auftritt-ab/#comments Sat, 23 May 2015 16:17:05 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4540 Seit acht Tagen schon arbeitet der Frisör der „Makemakes“ an den Haaren der Bandmitglieder – doch jetzt steht fest: Die Zeit reicht nicht mehr, um die Frisuren der Musiker in eine fernsehtaugliche Form zu bringen. Die Band zog daher die Notbremse und sagte die Teilnahme am Song Contest kurzfristig ab.

„Leider bleibt uns nichts anderes übrig“, erklärt Sänger Dominic und wirft vor Wut den Fön an die Wand. „Wir schaffen es einfach nicht mehr, Schnitt und Fassung in unser Haar zu bringen“, schluchzt Bassist Markus und reißt sich dutzende Lockenwickler vom Kopf. Tränen vermischen sich mit Haargel, Haarspray und Pflegespülung und kullern dickflüssig die Wangen entlang.

Auf Twitter bekundeten zahlreiche Fans unter #katHAARstrophe ihre Anteilnahme. ORF-Chef Wrabetz ist zur Zeit Backstage und versucht, die Band zu beruhigen: „Klar sind sie enttäuscht, aber die Burschen wissen selbst genau: So wie sie jetzt aussehen, kann ich sie zur Hauptsendezeit nicht ins Fernsehen lassen. Dann wäre der Song Contest FSK18 und dürfte per Gesetz nicht vor 23:00 beginnen.“

Laut aktuellen Meldungen hat der Friseur heute Nachmittag im Gebiet zwischen dem Ohr und der Schläfe des Sängers einen Burn-Out erlitten. Die Band ist jedoch auf ihren Stammfriseur angewiesen und ein Auftritt ohne ihn unmöglich, wie der Manager betont: „Er war der einzige Friseur Österreichs mit der Fähigkeit, die Haare so zu gestalten, wie die Makemakes es wünschten.“

Trotz intensiver Suche konnte in ganz Wien kein Frisör gefunden werden, der mit den Musikern zusammen arbeiten wollte. Der Vorsitzende der österreichischen Frisörinnung verteidigt die ablehnende Haltung seiner Mitglieder in einer Aussendung: „Was die Band ‚The Makemakes’ unter dem Begriff ‚Frisur’ versteht, ist nicht mit dem Berufsethos unserer Zunft vereinbar.“

Der ORF musste nun kurzfristig Ersatz auftreiben und konnte in der Eile nur noch auf eine interne Lösung zurückgreifen: Österreich wird beim Song Contest nun von Peter Rapp vertreten, der die Titelmelodie der Brieflos-Show summen wird. Wolfram Pirchner begleitet ihn und pfeift dazu in eine leere Bierflasche. Die Buchmacher sehen Österreich nun wieder unter den Top 3.

Der Schock bei den Makemakes sitzt tief, denn die Vorbereitungen auf den großen Moment heute Abend waren enorm: „Monatelang waren wir im Proberaum und haben verschiedenen Dinge versucht: mal wild gelockte Haare, mal sanft gewellt. In jeder Probe haben wir die Zöpfe anders arrangiert, und jetzt das!“

Das Karriereende sei dies jedoch nicht. Ganz im Gegenteil: „Jede Krise birgt eine Chance; wir planen bereits für die Zukunft. Unser großer Ziel ist Amerika. Wir wollen uns einmal dort frisieren lassen, wo schon die Rolling Stones frisiert wurden.“

Weiterlesen: Gericht gibt ihm Recht: Strache darf Südtirol mit „HC Rap“ am Song Contest vertreten

(Jürgen Marschal. Foto: ORF/Milenko Badzic)

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Gericht gibt ihm Recht: Strache darf Südtirol mit „HC Rap“ am Song Contest vertreten http://dietagespresse.com/gericht-gibt-ihm-recht-strache-darf-suedtirol-mit-hc-rap-am-song-contest-vertreten/ http://dietagespresse.com/gericht-gibt-ihm-recht-strache-darf-suedtirol-mit-hc-rap-am-song-contest-vertreten/#comments Fri, 22 May 2015 08:00:36 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4531 FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache startet überraschend als Quereinsteiger in das morgige Finale des Eurovision Song Contests. Er wird für Südtirol antreten und seinen bekannten „HC Rap“ singen. Möglich wird dies durch ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das heute einer Beschwerde Straches Recht gab.

Konkret klagte er auf eine exaktere Durchsetzung der Eurovision-Statuten, in denen nicht klar geregelt ist, ob nur „Länder“ teilnehmen dürfen, oder auch „Bundesländer“. Die Organisatoren sind damit gezwungen, Strache für Südtirol antreten zu lassen. Ansonsten droht ihnen eine Anklage wegen Verletzung von Straches Menschenrechten.

„Ich bin froh, dass ich unser – schon bald – zehntes Bundesland Südtirol vertreten darf“, erklärte Strache bei einer Pressekonferenz im John Harris-Fitnessstudio in Wien.

Für den FP-Chef war dies nicht der erste Versuch, am Song Contest teilzunehmen. Bereits 1992 bewarb er sich mit seiner Punkrock-Band „Blink 1-88“. Diese wurde jedoch in der Vorrunde disqualifiziert, als Strache bei einer Tanzbewegung mit seiner ausgestreckten rechten Hand einen Deckenscheinwerfer demolierte.

Der diesjährige Song Contest in der Wiener Stadthalle erregte Aufmerksamkeit bisher vor allem mit Botschaften für ein friedliches, offenes Miteinander. Doch das stört Strache nicht.

Stattdessen nutzt er die Chance, den Text seines „HC Raps“ für das europäische Publikum anzupassen, wie er meint: „Ich singe zwar immer noch gegen Zuwanderung. Aber bei meinem großen Auftritt, wenn alle Europäer zuschauen, sing ich vor allem gegen Zuwanderung aus Europa.“

Stolz demonstriert Strache der Tagespresse exklusiv eine neuverfasste Strophe, die gegen deutsche Zuwanderer in Österreich gerichtet ist: „Und wer nicht Paradeiser sagen will, für den hab ich ein Reiseziel: ab nach Hamburg und gute Fahrt, denn wir ham schon genug Bobos mit Hipsterbart!“

Eurovision und der ORF bestätigten mittlerweile, Strache antreten zu lassen, vorher jedoch einige technische Adaptierungen im Studio vornehmen zu müssen. Wie diese aussehen, ist unklar. Jedoch wollen Augenzeugen heute größere Lieferungen Brechbeutel in die Stadthalle beobachtet haben.

Weiterlesen: Umfrage: Nur 12% der Regierungsmitglieder kennen Verkehrsminister Alois Stöger

(Foto: FPÖ TV/YouTube, Screenshot)

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Umfrage: Nur 12% der Regierungsmitglieder kennen Verkehrsminister Alois Stöger http://dietagespresse.com/umfrage-nur-12-der-regierungsmitglieder-kennen-verkehrsminister-alois-stoeger/ http://dietagespresse.com/umfrage-nur-12-der-regierungsmitglieder-kennen-verkehrsminister-alois-stoeger/#comments Thu, 21 May 2015 07:59:14 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4527 Die Politikverdrossenheit scheint auch in der Regierung einen Höhepunkt erreicht zu haben. Eine Umfrage unter den Regierungsmitgliedern ergab, dass nur zwölf Prozent von ihnen schon einmal etwas von ihrem Kollegen, Verkehrsminister Alois Stöger, gehört haben.

Wir machen die Probe aufs Exempel und lassen ein Foto von Stöger durch die Regierungsbank gehen. „Wer soll das sein?“, fragt Innenministerin Mikl-Leitner. „Alois Stö-wer? Noch nie gesehen“, behauptet auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, obwohl Stöger nur wenige Meter neben ihm sitzt und interessiert den Kopf in unsere Richtung reckt.

Als Werner Faymann die Aufregung bemerkt, beendet er sein Gespräch mit Alois Stöger, mischt sich ein und blickt auf das Bild: „Doch, den kenne ich, mit dem hab ich doch gerade erst gesprochen, das muss ein Praktikant von einem der anderen Minister sein. Der bringt mir immer Kaffee.“

Gerade als wir aufgeben wollen, finden wir doch noch jemanden auf der Regierungsbank, der den Mann auf dem Bild erkennt: „Ja, ich glaub den, Moment, oder… ja klar, das bin doch ich!“, lächelt Alois Stöger und begutachtet das Foto: „Das Bild ist so vorteilhaft, da hätte ich mich fast nicht wieder erkannt! (lacht)“

Der SPÖ-Politiker Stöger ist derzeit „Minister für Verkehr, Innovation und die Nespresso-Maschine im Ministerrat“, wie er selbst seinen Beruf beschreibt. Die offizielle Bezeichnung „Minister für Verkehr, Innovation und Technologie“ verwendet ohnehin niemand im Parlament. „Zu lang, zu sperrig, zu wurscht!“ sei sie, wie Stögers eigene Pressesprecherin erklärt.

Auf seinen desaströsen Bekanntheitsgrad angesprochen meint er nur, dass sein Job dies eben bedinge: „Ich muss kein Budget sanieren oder Flüchtlinge abschieben und nenne mich auch nicht Django. Ich geh jeden Morgen mit dem Spaten aus dem Haus, mach ab und zu einen Spatenstich bei einem Kreisverkehr, lass mir danach das Grillhendl in Alufolie einpacken und gehe wieder heim.“

Privat jedoch, so lächelt Stöger verschmitzt, sei er ohnehin ganz anders. „Das wissen nur meine engsten Freunde, aber eigentlich bin ich schon ein wilder Hund. Ich hab im Jahr 1998 einmal einem Hells Angel vom Gehsteig aus zugewunken und ich weiß auch, dass ‚Gras’ ein Codewort für Haschzigaretten ist.“

Vor dem Parlament kommt uns Außenminister Sebastian Kurz entgegen, der sich im Gegensatz zu seinen Kollegen wie immer top vorbereitet zeigt. Er meint zum Foto: „Das ist Verkehrsminister Alois Stöger. Den Mann habe ich mir gut gemerkt, denn letztens hat jemand ein Bild von ihm hergezeigt und gesagt: Wenn ihr den Mann seht, müsst ihr ihn euch nicht merken.“

Stöger nimmt die schlechten Umfragewerte zwar gelassen, will aber dennoch etwas für sein Image tun. Gestern gab er im Rahmen einer Kampagne eine Plakatserie in Auftrag. Leider kamen die Plakate nicht ganz so aus dem Drucker, wie der Minister es sich gewünscht hat. Der Geräuschfilter filterte offenbar aufgrund eines Softwarefehlers das Foto von Stöger heraus.

Weiterlesen: Niederösterreich baut Zeltstädte für Wiener, die vor Song Contest flüchten

(Jürgen Marschal. Foto: SPÖ/Fotolia, Montage)

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Niederösterreich baut Zeltstädte für Wiener, die vor Song Contest flüchten http://dietagespresse.com/niederoesterreich-baut-zeltstaedte-fuer-wiener-die-vor-song-contest-fluechten/ http://dietagespresse.com/niederoesterreich-baut-zeltstaedte-fuer-wiener-die-vor-song-contest-fluechten/#comments Tue, 19 May 2015 07:59:08 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4519 Das Asylheim Traiskirchen erlebte in den vergangenen Tagen einen enormen Ansturm von verzweifelten Menschen, die ihr Hab und Gut in Wien zurückgelassen haben, um dem Song Contest zu entkommen. Jetzt reagiert Niederösterreich und beginnt mit dem Bau von provisorischen Zeltstädten, um die Versorgung der Flüchtlinge aus der Bundeshauptstadt gewährleisten zu können.

„Das ist wirklich nur eine Übergangslösung“, beschwichtigt der Bürgermeister von Traiskirchen, Andreas Babler. Die Zelte sind mit allen möglichen Dingen ausgestattet, die ein Wiener zum Leben benötigt, wie etwa einem Feldbett, sanitären Anlagen sowie einem dampfenden Würstelstand mit ranzigen Käsekrainern.

Damit sich die Wiener ganz wie zu Hause fühlen, wird im Flüchtlingslager auch eine Buslinie eingerichtet, die heillos überfüllt ist und regelmäßig viel zu spät kommt, oder überhaupt ohne ersichtlichen Grund ausfällt.

Das Ehepaar Winkler aus Wien-Meidling gehört zu den ersten, die in Traiskirchen eintrafen. Ehemann Karl erzählt: „Ich geh letztens die Kärntner Straße entlang, da singt mich plötzlich aus dem Nichts ein Kanaldeckel an.“ Hals-über-Kopf verließen die schwertraumatisierten Winklers die Stadt. „Ich hoffe nur, dass unsere Kinder und Enkerln das auch noch irgendwie schaffen“, schluchzt Ehefrau Claudia.

Von der Bezirksverwaltung Traiskirchen heißt es, das Zusammenleben mit den Wienern funktioniere gut. Doch ein Lokalaugenschein offenbart einen gegenteiligen Eindruck. So meint ein Einwohner von Traiskirchen, der anonym bleiben will: „Wir kommen in Traiskirchen ja mit vielen Kulturen in Berührung. Aber mit den Wienern ist es wirklich schwierig.“

Er erzählt: „Gestern wollte ich einem von ihnen mein Gulasch anbieten. Da fangt er an zu raunzen, dass es so heiß ist. Biete ich ihm stattdessen ein Schnitzel an. Fangt er an zu raunzen, dass er jetzt auswählen muss. Sag ich ihm, na, dann nimm halt das Schnitzel. Fangt er an zu raunzen, dass ich ihn bevormunde.“

Auf Nachfrage schließt die Landesverwaltung Niederösterreichs eine Abschiebung der Wiener in ihre Heimatstadt aus: „Flucht vor Bürgerkriegen, Verfolgung oder Song Contests sind anerkannte Asylgründe. Eine Rückführung wäre inhuman“, bestätigt eine Sprecherin.

Gefundenes Fressen für die FPÖ Traiskirchen: die bereitet demnach schon eine Anti-Wiener-Kampagne vor mit klingenden Slogans wie „Ordnung und Härte statt Hipster-Bärte!“, „Traiskirchen darf nicht Neubaugasse werden“ sowie „Deutsch statt heast i tua die ned verstehn“.

Weiterlesen: Sensationsfund am Zentralfriedhof: Bruno Kreisky hat sich im Grab umgedreht

(Foto: BUNDJugend)

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Sensationsfund am Zentralfriedhof: Bruno Kreisky hat sich im Grab umgedreht http://dietagespresse.com/sensationsfund-am-zentralfriedhof-bruno-kreisky-hat-sich-im-grab-umgedreht/ http://dietagespresse.com/sensationsfund-am-zentralfriedhof-bruno-kreisky-hat-sich-im-grab-umgedreht/#comments Mon, 18 May 2015 08:00:10 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4511 Einen Sensationsfund meldet die Leitung des Wiener Zentralfriedhofs: offenbar hat sich der ehemalige Bundeskanzler Bruno Kreisky im Grab umgedreht. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel.

„Wir haben das Grab geöffnet, um laut Vorschrift die Überreste tieferzulegen“, erzählt der Totengräber Fred Strebl (39). „Auf einmal merken wir, dass der Kreisky sich im Grab komplett umgedreht hat.“ Die Gebeine des ehemaligen SPÖ-Kanzlers waren gegenüber der Ursprungsposition bei der Bestattung um mehr als 180 Grad gedreht.

Geologen konnten anhand umliegender Erdschichten rekonstruieren, wann die Gebeine von Kreisky in Bewegung kamen, wie Prof. Ludwig Mahrer von der TU Wien erklärt: „Kreisky hat sich ab Anfang des Jahres 2007 in Bewegung gesetzt, ziemlich genau in dem Moment als Alfred Gusenbauer Bundeskanzler wurde.“

Damals jedoch sei die Rotation noch minimal gewesen. „Aber seit Faymann SPÖ-Chef ist, wurde die Drehung immer schneller und wir gehen davon aus, dass er schon bald so schnell im Grab rotieren wird, dass es mit freiem Auge sichtbar sein wird.“ Außerdem haben sich die Gebeine nicht nur gedreht, Kreisky hat sich im Grab sogar ans Hirn gegriffen.

Obwohl das Wann feststeht, ist das Warum ungeklärt. Die Leitung des Wiener Zentralfriedhofs vermutet ein übersinnliches Phänomen und hat nun Parawissenschaftler und Geisterjäger zu Hilfe gerufen.

„Normalerweise kommunizieren Tote nicht aus dem Jenseits mit uns Lebenden“, erzählt die britische Geisterjägerin Liviana IV., und erklärt weiter: „Aber ich habe mir die aktuelle SPÖ einmal genauer angesehen, habe Infrarot-Aufnahmen der Gehirnströme aller Minister angefertigt und Elektro-Magnetische-Strömungen an Faymann gemessen. Dabei habe ich festgestellt, dass die SPÖ-Führung derzeit noch schwächere Signale aussendet als die Mumie von Ötzi.“

Die Geisterjägerin vermutet, dass die Seele von Kreisky deshalb irrtümlich davon ausgeht, dass die österreichische Sozialdemokratie bereits endgültig tot ist, und er deshalb verzweifelt versucht, noch einmal Kontakt aufzunehmen.

Während die Suche nach der Ursache weiter geht, häufen sich mysteriöse Ereignisse in der SPÖ. Parteimitglieder berichten von weiteren paranormalen Aktivitäten. Als Faymann diese Woche bei einer Rede seine neuen Ideen für die SPÖ vorstellte, hat es dabei zeitgleich in der Küche einem Fass den Boden ausgeschlagen.

Weiterlesen: Museumsquartier feiert zehntausendsten Bandscheibenvorfall aufgrund eines Enzis

(Jürgen Marschal. Foto: Popmuseum/Wikipedia, SPÖ/Flickr, Montage)

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Museumsquartier feiert zehntausendsten Bandscheibenvorfall aufgrund eines Enzis http://dietagespresse.com/museumsquartier-feiert-zehntausendsten-bandscheibenvorfall-aufgrund-eines-enzis/ http://dietagespresse.com/museumsquartier-feiert-zehntausendsten-bandscheibenvorfall-aufgrund-eines-enzis/#comments Fri, 15 May 2015 08:28:14 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4503 Der Sommer beginnt mit einem neuen Rekord: Das Wiener Museumsquartier feiert heute den zehntausendsten Bandscheibenvorfall eines Besuchers auf einem der kultig-unbequemen Enzi-Sitzmöbel.

„Trotz der bedauerlichen Schmerzen für manche Betroffenen ist das ein toller Gradmesser für unsere Beliebtheit. Wir hätten nie mit so einer großen Zahl an jungen, urbanen, hippen Schwerverletzten gerechnet. Besonders erfreulich ist, dass die Gäste durch die akuten Bandscheibenvorfälle noch länger im MQ-Innenhof verweilen als sonst“, freut sich ein Sprecher.

Um sich in Zukunft rechtlich besser abzusichern, darf man auf den Enzis ab sofort nur mehr dann Platz nehmen, wenn man seine e-Card dabei hat und krankenversichert ist. Wie sich diese bürokratische Hürde auf die Menschen auswirken wird, die im MQ täglich freiberuflich stundenlang jonglieren und Hacky-Sack spielen, ist noch unklar.

Für alle Rückengeschädigten wird es einen Flohmarkt mit ermäßigten Vintage-Rollatoren geben. Jeder kommt mit einer praktischen Halterung für trendige Turn- und Jutebeutel, die mit flotten Sprüchen bedruckt sind. Auf dem Test-Rollator der Tagespresse hängt ein Beutel mit der Aufschrift: „Es keat oanfach viel mehr gschobn.“

Ein spontanes Techno-Open-Air für die 10.000 Betroffenen ist auch geplant und zählt mittlerweile 290.000 Facebook-Zusagen. Einer der Veranstalter verrät: „Es wird eine crazy Party, auf der wir viele harte Techno-Nummern spielen – mit richtig kompromisslosen Saxophon-Riffs drinnen.“

MQ-Besucher Clemens B., der schon einen Bandenscheibenfall auf einem Enzi erlitten hatte, freut sich auf das Open Air. Der einzige Wermutstropfen: Als er versuchte, die komplizierten Namen der DJs richtig zu betonen, erlitt er dabei einen erneuten Bandscheibenvorfall.

Die zahlreichen Bandscheibenvorfälle wirken auch auf die umstehenden Museen inspirierend. So plant das Museum für Moderne Kunst bereits, Tonaufnahmen der Schreie der Verletzten in der kommenden Ausstellung „Eine Hommage an Verfall, Schmerz & Tod“ (24.07.-01.10.2015) zu verwenden.

Als kleine Entschuldigung bietet das MQ allen Betroffenen an, sich ein Bild aus dem Leopoldmuseum auszusuchen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie es selbst hinaustragen. Bis jetzt nahm dieses einmalige Angebot noch niemand in Anspruch.

Weiterlesen: „Habe Beweise, dass Osama Bin Laden noch lebt“, behauptet Ex-Politiker Adolf Hitler

(Sebastian Huber)

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„Habe Beweise, dass Osama Bin Laden noch lebt“, behauptet Ex-Politiker Adolf Hitler http://dietagespresse.com/habe-beweise-dass-osama-bin-laden-noch-lebt-behauptet-ex-politiker-adolf-hitler/ http://dietagespresse.com/habe-beweise-dass-osama-bin-laden-noch-lebt-behauptet-ex-politiker-adolf-hitler/#comments Thu, 14 May 2015 08:13:19 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4498 Nachdem ein renommierter US-Journalist und Pulitzer-Preisträger diese Woche behauptete, die CIA habe beim Ablauf von Bin Ladens Tötung gelogen, sind nun neue Vorwürfe aufgetaucht: Der ehemalige österreichische Politiker Adolf Hitler meldete sich zu Wort und erklärt, er habe Beweise, dass Bin Laden im südamerikanischen Exil immer noch am Leben ist.

Für alle, denen der Name Hitler heute nichts mehr sagt: Der gebürtige Braunauer führte in den 1940er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Deutsche Reich an, sah aber auf Grund diplomatischer Verstimmungen mit anderen Nationen sein Leben in Gefahr und musste ins Exil nach Argentinien fliehen.

Als wir den heute 126-jährigen Hitler in seiner argentinischen Seniorenresidenz besuchen, wird er sofort laut: „Bin Laden lebt, ich habe ihn selbst gesehen!“, erzählt Hitler, der sein Bett kaum noch verlässt, aber geistig fit wirkt.

„Meine Pflegerin hat mich letztens runter in unser kleines Provinzdorf genommen, wo Elvis Presley ein Konzert gespielt hat“, berichtet Hitler. „Auf einmal betritt ein schlaksiger Mann mit Turban die Bar, neigt sich rüber zu mir und fragt: ‚Wolle Rose kaufen?’“ Hitler habe den Mann angesehen und sofort als Bin Laden erkannt, der anscheinend als Rosenverkäufer sein Auskommen findet.

Von Bin Ladens Verschwinden hätten laut Hitler beide Seiten profitiert: US-Präsident Obama schaffte durch die angeblichen Tötung seine Wiederwahl. Bin Laden hingegen wollte seinen acht Ehefrauen seinen Tod vortäuschen, um endlich Ruhe zu haben.

Hitler selbst ist damals aus einem ähnlichen Grund geflohen, wie er uns verrät: „Vor den Nürnberger Prozessen hatte ich eigentlich gar keine so große Angst. Aber was glaubt ihr, was bei mir zu Hause los gewesen wäre, wenn ich von der Arbeit heimgekommen wäre und zu meiner Eva gesagt hätte: Schatz, schlechte Nachricht, wir müssen den Gürtel enger schnallen, ich habe gerade einen Weltkrieg verloren!“

Aber ist Hitler wirklich noch glaubwürdig, oder will hier nur jemand noch mal Aufmerksamkeit erregen, der schon lange von der Bildfläche verschwunden ist? Sämtliche Zeitungen, denen Hitler die Materialien über Bin Laden anbieten wollte, lehnten sofort ab. Von der „New York Times“ über „Der Spiegel“ bis hin zum „Standard“ erklären alle Chefredakteure geschlossen, dass man Adolf Hitler keine Plattform geben möchte.

Lediglich die Gratiszeitung „Österreich“ scheint interessiert und druckt Adolf Hitlers Gedankensplitter ab nächster Woche als tägliche Kolumne ab unter dem Titel: „Österrrrrrrreich Heute“

Weiterlesen: ÖVP fordert Digital-Offensive, damit Frauen auch vom Herd aus arbeiten können

(Jürgen Marschal. Foto: A. Zirma, Montage)

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ÖVP fordert Digital-Offensive, damit Frauen auch vom Herd aus arbeiten können http://dietagespresse.com/oevp-fordert-digital-offensive-damit-frauen-auch-vom-herd-aus-arbeiten-koennen/ http://dietagespresse.com/oevp-fordert-digital-offensive-damit-frauen-auch-vom-herd-aus-arbeiten-koennen/#comments Wed, 13 May 2015 07:59:54 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4493 Lange wurde der Volkspartei vorgeworfen, ein veraltetes Frauenbild zu vertreten. Doch diese Kritiker dürften jetzt ruhiggestellt sein. Denn in einem revolutionären Beschluss sprachen sich die versammelten ÖVP-Funktionäre am gestrigen Parteitag für eine umfassende Digital-Offensive aus. So sollen mehr Frauen endlich von ihrem Herd aus arbeiten können.

Mitterlehner erklärte in einer bejubelten Rede: „Wir müssen Frauen endlich ermöglichen, freiwillig in der Küche zu bleiben, ohne dass der Wirtschaft weibliche Arbeitskräfte verloren gehen. Denn wir könnten sie so gut brauchen, zum Beispiel als fesche Sekretärinnen, oder charmante Telefonistinnen.“

Um die Gleichberechtigung der Frau zu ermöglichen, fordert die ÖVP daher, die Modernisierung in Österreich voranzutreiben: „In jedem Haushalt eines jeden Bergtals brauchen wir ein modernes 56kb-Modem, gleich neben dem Herd. Das würde Frauen ermöglichen, zeitgleich eine redliche Hausfrau und ein fleißiger Leistungsträger im Dienste der Wirtschaft zu sein!“

Der Vorsitzende der ÖVP-Frauen, Gerhard Schneider, signalisierte bereits zuvor seine Zustimmung zum Vorschlag. Ähnlich reagierte auch der ÖVP-Beauftragte für soziale Gerechtigkeit, Siegfried Freiherr von Thurn und Taxis IV.

ÖVP-Shootingstar Sebastian Kurz steht im Interview mit der Tagespresse voll hinter dem Beschluss: „Meine Mama zum Beispiel tut gern vorm Herd stehen. Zum Muttertag haben wir ihr geschenkt, dass sie sich mal selbst aussuchen darf, was sie uns kocht. Und sie hat sich darüber so gefreut, dass ihr die Tränen gekommen sind!“ Frauen wie sie würden von dem Beschluss daher profitieren.

Am zweiten Tag stehen weitere wichtige Beschlüsse an. So wird etwa über ein Programm zur Armutsbekämpfung abgestimmt, bei dem Armut für illegal erklärt wird. Außerdem soll ein Mindesttempo für Fußgänger in Begegnungszonen von 20 km/h beschlossen werden, um Autofahrer nicht zu behindern.

Weiterlesen: Heinisch-Hosek verliert USB-Stick mit allen Zentralmatura-Arbeiten

(Foto: Martin Juen)

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Heinisch-Hosek verliert USB-Stick mit allen Zentralmatura-Arbeiten http://dietagespresse.com/heinisch-hosek-verliert-usb-stick-mit-allen-zentralmatura-arbeiten/ http://dietagespresse.com/heinisch-hosek-verliert-usb-stick-mit-allen-zentralmatura-arbeiten/#comments Mon, 11 May 2015 08:08:24 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4489 Die Pannenserie rund um die Zentralmatura erreicht einen neuen Höhepunkt. Bildungsministerin Heinisch-Hosek hat eigenen Angaben zufolge den USB-Stick verloren, auf dem alle Matura-Arbeiten gespeichert waren. 19.200 Schüler müssen deshalb morgen die Matura wiederholen.

Der Schock sitzt tief: „Ich wollte den USB-Stick daheim am Schreibtisch aus meiner Desigual-Handtasche nehmen, denn als Ministerin ist es ja meine Aufgabe, alle Arbeiten persönlich zu korrigieren. Aber ich konnte ihn nirgends zu finden“, erzählt die Bildungsministerin geknickt.

Dabei waren die Sicherheitsmaßnahmen hoch: Ein Security-Dienst transportierte den kugelsicheren USB-Stick in ihr Büro, wo er unter Polizei-Schutz übergeben wurde, während ein Eurofighter den Luftraum sicherte.

Heinisch-Hosek will nun alle jene Orte durchsuchen lassen, an denen sie in den letzten beiden Arbeitstagen gewesen ist: „Ich bin zuversichtlich, dass der Stick doch noch auftaucht, denn so groß ist das Café Landtmann ja auch wieder nicht.“

Trotz des Missgeschicks hält die SPÖ an der Zentralmatura fest, denn nur durch landesweit einheitliche Aufgaben könne man feststellen, in welchen Schulen Aufholbedarf besteht. Bereits letztes Jahr habe sich etwa gezeigt, dass im Theresianum der schlechteste Maturant immer noch bessere Deutschkenntnisse hatte als der Deutschprofessor der HAK Mistelbach.

Heinisch-Hosek sieht die Panne um den USB-Stick auch als Chance und plant bereits eine noch zentralere Zentralmatura: „In Zukunft wird nicht mehr jeder Schüler eine eigene Note bekommen, sondern alle Noten aller Maturanten werden zusammengerechnet. Dann wird der Notenschnitt ermittelt und jeder Schüler in Österreich bekommt am Ende die gleiche Note.“ Dies soll gewährleisten, dass jeder Maturant die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt vorfindet.

Ab 2018 schließlich soll dann die letzte Stufe der Zentralmatura umgesetzt werden: Die Matura wird nicht nur für alle Schüler am gleichen Tag stattfinden, sondern auch am gleichen Ort, wie Heinisch-Hosek erzählt: „Die Matura kommt nicht mehr zu den Schülern, sondern die Schüler kommen zur Matura.“ Geplant ist, dass alle rund 20.000 Maturanten die Matura im Wiener Ernst-Happel Stadion ablegen.

*** UPDATE (10:02) ***
Angeblich lag eine Verwechslung zweier identer Desigual-Handtaschen vor. Wie das Bundeskanzleramt soeben bestätigte, wurde der USB-Stick inzwischen in der Handtasche von Werner Faymann gefunden. Dieser beteuerte jedoch, dass er den USB-Stick löschen und formatieren musste, da er Speicherplatz für die PDFs seiner neuen Inserat-Kampagne „Weltlich. Wendig. Weise. Werner.“ gebraucht hat.

Weiterlesen: Armutsanstieg geklärt: Hipster mit Vollbart versehentlich als Obdachlose gezählt

(Jürgen Marschal. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation)

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