Die Tagespresse http://dietagespresse.com Österreichs seriöseste Onlinezeitung Sat, 18 Apr 2015 19:54:20 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 Schlechte Leberwerte: Arzt rät Häupl, nur mehr 18 Stunden pro Woche zu „arbeiten“ http://dietagespresse.com/schlechte-leberwerte-arzt-raet-haeupl-nur-mehr-18-stunden-pro-woche-zu-arbeiten/ http://dietagespresse.com/schlechte-leberwerte-arzt-raet-haeupl-nur-mehr-18-stunden-pro-woche-zu-arbeiten/#comments Fri, 17 Apr 2015 07:59:55 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4367 Wenn ich 22 Stunden in der Woche ‚arbeite’ bin ich Dienstagmittag fertig“ – Mit diesen schockierenden Worten wies Michael Häupl auf die außerordentlichen Belastungen hin, unter denen er als Wiener Bürgermeister leiden muss, und die ihn langsam aber sicher fertig machen.

Jetzt bekommt er die Rechnung für seinen Einsatz präsentiert: auf Anordnung seines Hausarztes darf er jetzt sogar nur mehr 18 Stunden pro Woche mit „arbeitsverwandten Aktivitäten“ verbringen. Dies liegt an seinen schlechten Leberwerten, die bei einer Vorsorgeuntersuchung gemessen wurden.

Gegenüber der Tagespresse erklärte der behandelnde Arzt: „Die jahrelange, grenzenlose Arbeiterei des Bürgermeisters hinterließ ihre Spuren. Wir konnten in den Blutproben nur dank speziellem Gerät überhaupt noch Spuren von Blut nachweisen.“

Doch die Untersuchung war beschwerlich: „Wir mussten mit all seinen Proben vorsichtig umgehen und sie von offenen Flammen fernhalten, weil sie hochentzündlich sind.“ Häupls Blutbeutel mussten auch in speziellen, abgeschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Denn in den falschen Händen könnten sie etwa als Molotow-Cocktails eingesetzt werden.

Den Bürgermeister trifft die Nachricht schwer. „Ich habe in den letzten Jahren einfach viel zu viel, Tag ein Tag aus ‚gearbeitet’ sozusagen“, bekennt er bei einer morgendlichen Pressekonferenz in der Weinschank Zur o’gschifften Parkbank. „Ich bin eben auch kein wilder Junger mehr wie der Josef Cap oder der Werner Faymann.“

Sein Alter (65), immerhin schon fast so hoch wie das Durchschnittsalter aller SPÖ-Mitglieder, macht ihm zu schaffen: „Jeden Morgen spür ich im Schädel, dass ich tags zuvor mal wieder viel zu viel ‚gearbeitet’ habe.“ Trotzdem zwingt er sich täglich auf Society-Events, Eröffnungen, Jubiläen, oder auch einfach mal auf einen geselligen Nachmittag in den Wiener Landtag.

Dann starrt er in die Ferne: „Wäre ich doch Lehrer geworden. Dann könnt ich nach 22 Stunden Unterricht am Dienstagnachmittag heimgehen.“ Doch hier widersprechen ihm Psychologen. So meint einer: „Würde Herr Häupl 22 Stunden die Woche vor pubertierenden, Snap-chattenden Rotzlöffeln unterrichten, würd es für ihn Dienstnachmittag nicht heimwärts gehen, sondern auf die Baumgartner Höhe.“

Weiterlesen: Noch strengerer Nichtraucherschutz: Grüne fordern Kindersicherung für jede Zigarette

(Foto: SPÖ)

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Noch strengerer Nichtraucherschutz: Grüne fordern Kindersicherung für jede Zigarette http://dietagespresse.com/noch-strengerer-nichtraucherschutz-gruene-fordern-kindersicherung-fuer-jede-zigarette/ http://dietagespresse.com/noch-strengerer-nichtraucherschutz-gruene-fordern-kindersicherung-fuer-jede-zigarette/#comments Thu, 16 Apr 2015 08:13:25 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4362 Die Grünen wollen Zigaretten erst ab 18 Jahren freigeben. Jetzt legen sie noch eins drauf: Um Minderjährige am Rauchen zu hindern, soll nun jede einzelne Zigarette mit einer innovativen Kindersicherung versehen werden.

Bei einer Pressekonferenz auf einem der blauen Sitz-Enzis im Wiener Museumsquartier stemmt Glawischnig die sperrige und schwere Zigarette mit beiden Händen in die Höhe und zeigt sie den Journalisten. Eine Packung der neuen Zigaretten wiegt in etwa 3,8 Kilogramm und hat die Größe eines Aktenkoffers.

Medienwirksam bittet Glawischnig die 16-jährige Leah-Sophie zum Versuch, und tatsächlich: Die Schülerin scheitert und kann die Sicherung nicht öffnen. Was sie davon hält? „Eine Frechheit! Ich bin mit 16 alt genug und will in der Schule rauchen. Es gibt doch nichts schöneres in der großen Pause, als eine Tschick, um nach dem Joint wieder runterzukommen.“

Auch ihr Klassenkollege Jonas ist zornig: „Die Grünen glauben also, wir sind mit 16 alt genug zum Wählen, aber erst mit 18 zum Rauchen? Das ist menschenverachtend. Wenn ich mit 16 zur Wahl gehe und mir danach am Wahlabend die Diskussionen mit den Politikern ansehen, dann brauch ich dazu zur Beruhigung auch meine ein, zwei Stangen Tschick.“

Wie ist es möglich, dass clevere Schüler wie Leah-Sophie und Jonas an der Kindersicherung scheitern? „Das hat körperliche Gründe“, erklärt ein Mitentwickler der Sicherung. „Das Dreh- und Drückschloss kann nur von Erwachsenen geöffnet werden, da zum Öffnen eine gewisse Muskelkraft nötig ist, die heutige Jugendliche mit ihren vom Smartphone-Gebrauch verkümmerten Fingern gar nicht haben.“

Die Grüne Stadtregierung plant außerdem, Zigarettenautomaten innerhalb eines 200-Meter-Radius von Schulen zu verbieten, „damit Kinder wenigstens ein bisschen Bewegung machen“, wie Glawischnig bekräftigt.

Überzeugte Raucher laufen Sturm: „Ich rauch seit ich 13 bin“, erzählt uns der 55-jährige Finanzbeamte Hartmut T. „Jeden Tag ein Packerl. Und, hat’s mir geschadet? Eben! Ich könnte mich da noch stundenlang drüber aufregen!“ Leider musste Hartmut T. aber wieder weg, da er einen Termin bei der Chemotherapie hatte.

Glawischnig jedenfalls bleibt hart mit ihrem Kurs. Wir bitten sie noch um ein kurzes Gespräch und wollen wissen, was sie dazu meint, wenn Psychologen behaupten, Menschen die mit sich unzufrieden sind und die keinen Spaß am Leben haben, müssten auch andere Menschen stets bevormunden und diesen alles verbieten. Doch da wiegelt Glawischnig nur ab und erklärt lächelnd: „Ach, das stimmt doch bitteschön nicht, so eine Diskussion verbitte ich mir!“

Weiterlesen: Klimawandel: Erste Hai-Attacke in Alter Donau

(Jürgen Marschal. Foto: Fotolia, Montage)

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Klimawandel: Erste Hai-Attacke in Alter Donau http://dietagespresse.com/klimawandel-erste-hai-attacke-in-alter-donau/ http://dietagespresse.com/klimawandel-erste-hai-attacke-in-alter-donau/#comments Wed, 15 Apr 2015 08:00:12 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4354 Aufgrund der Klimaerwärmung dürfen die Einwohner Mitteleuropas immer öfters neue, exotische Tierarten in ihren Reihen begrüßen. So auch jetzt: es dürfte sich nämlich ein so seltener wie majestätischer Weißer Hai in der Alten Donau in Wien angesiedelt haben. Eine blutige Bissattacke gestern vormittags deutet darauf hin.

Das Opfer, der Pensionist Karl T. (51), wollte gerade in der Morgensonne Körperpflege betreiben. Plötzlich verspürte er am linken Bein einen stechenden Schmerz. Der gebürtige Wiener rettete sich ans Ufer, wo er die klaffende Wunde entdeckte. Mediziner und Biologen stellten fest, dass diese eindeutig von einem Weißen Hai stammen muss. Glück im Unglück: T. hatte bereits gefrühstückt und daher knappe zwei Promille Alkohol im Blut – sonst wäre er wohl verblutet.

T. kann es nicht fassen: „Des homma jetzt von der EU und den offenen Grenzen. Da kann jeder exotische Südländer einfach so aus und ein, wie es eana passt.“

Trotz der Attacke sieht die Biologin Claudia Maier vom der Uni Wien keine Gefahr für die Menschen: „Zwar verfügen Wiener über zahlreiche anatomische Besonderheiten, die auf Haie höchstanziehend wirken, wie etwa den Bierbauch.“ Aber Studien würden auch belegen, dass die für Wiener typischen Raunzlaute abstoßend auf Raubtiere wirken.

Maier kann sich daher nicht vorstellen, dass der Hai alle Wiener als Beutetiere betrachtet. Stattdessen vermutet sie, dass das Raubtier Herrn T. aufgrund seiner eklatanten Bierfahne mit einem toten Fisch verwechselte.

Für Begeisterung sorgt die Nachricht von der blutigen Hai-Attacke bei den Grünen: „Nach der Wiederansiedlung der Braunbären darf sich Wien über eine neue Ausweitung der Artenvielfalt freuen!“, frohlockte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Die Grünen wollen jetzt ihren Widerstand gegen den Klimawandel aufgeben und zu glühenden Befürwortern werden. „Wer weiß, welche Arten wir dann noch bald in Wien begrüßen dürfen!“, fragt Vassilakou, während sie gerade ihr Fahrrad mit Benzin übergießt und anzündet. „Vielleicht Anacondas?“

Weiterlesen: Eintrag ins Buch der Rekorde: U6 gilt als längste Geisterbahn der Welt

(Foto: BambooBeast, Montage)

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Eintrag ins Buch der Rekorde: U6 gilt als längste Geisterbahn der Welt http://dietagespresse.com/eintrag-ins-buch-der-rekorde-u6-gilt-jetzt-als-laengste-geisterbahn-der-welt/ http://dietagespresse.com/eintrag-ins-buch-der-rekorde-u6-gilt-jetzt-als-laengste-geisterbahn-der-welt/#comments Tue, 14 Apr 2015 07:59:46 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4346 Das ist Gänsehautfeeling pur! Nirgendwo begegnet man mehr Horrorfratzen als in der U6. Nun wurde das Guinness Buch der Rekorde darauf aufmerksam und gab bekannt: Die U6 erfüllt alle formalen Kriterien und gilt ab sofort als längste Geisterbahn der Welt.

Die Idee, die „absolut grauslichste und grindigste U-Bahnlinie der Stadt, vielleicht sogar der ganzen Welt“ (Quelle: Homepage der Wiener Linien) für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde vorzuschlagen, kam aus der Buchredaktion selbst.

„Ich war im März in Wien und bin zufällig mit der U6 gefahren“, erzählt der Londoner Redakteur Ross Mahoney. „Es waren Minuten voller Nervenkitzel und Angstschweiß – das reine Grauen!“

Als besonders beeindruckend lobte der Guinness-Prüfer die Vielfalt der unterschiedlichsten Schreckgestalten entlang der Strecke. Im Buch heißt es dazu: „Von den messerstechenden Floridsdorfer Alko-Zombies, über die aggressiven und pelzigen Hofratswitwen in Währing, bis hin zu den ohrenzerfetzend lauten und blutrünstigen Wien-Woche-Schulgruppen am Westbahnhof: Ein Horror jagt den nächsten! Und am Ende der Strecke wartet schließlich noch die ganz normale Meidlinger Bevölkerung, die uns Schrecken einjagen, die man sein Leben lang nicht vergessen wird.“

Für die Wiener selbst kommt der Eintrag überraschend. Doch ein Soziologe erklärt, dass der Mensch nie zu schätzen weiß, was er ständig um sich hat: „Die Wiener sehen die Fahrt nicht mehr als Attraktion an. Irgendwann wird es einfach nur ganz normaler Alltag, wenn einem der Sitznachbar in der U6 auf die frisch gebügelte Hose blutet und dabei mit einer Hand satanische Zauberformeln in sein Sudoku-Rätsel ausfüllt, während er mit der anderen Hand sein Kebab an unseren Haaren abwischt.“

Wissenschaftler, die bei der Prüfung anwesend waren, stellten fest: Der Stress- und Adrenalinspiegel, dem man ausgesetzt ist, wenn in der Längenfeldgasse die Waggon-Tür aufgeht, ist vergleichbar mit jenem bei der Geburt von Drillingen. Ein besonderes Highlight für Nervenkitzel-Fans: Bei der Fahrt geht man auch körperlich an seine Grenzen. Jeder Waggon versprüht seinen eigenen individuell abgestimmten Verwesungsgeruch.

Wird Wien jetzt zu einem Mekka für Horrorfans? Die Wiener Linien überlegen eigenen Angaben zufolge bereits, die U6 in U666 umzutaufen.

Und glaubt man Insidern, könnte es bald einen weiteren Schritt in diese Richtung geben. Die Produzenten der Horrofilm-Reihe „Saw“ arbeiten derzeit an einem blutrünstigen Psycho-Horror-Schocker, der in Wien spielt. Arbeitstitel des Filmes: „Montag morgen im 13A“.

Weiterlesen: 16 Zentimeter zu kurz: Vienna City Marathon muss morgen wiederholt werden

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(Jürgen Marschal. Foto: Johannes Zinner/Wiener Linien, Montage)

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16 Zentimeter zu kurz: Vienna City Marathon muss morgen wiederholt werden http://dietagespresse.com/16-zentimeter-zu-kurz-vienna-city-marathon-muss-morgen-wiederholt-werden/ http://dietagespresse.com/16-zentimeter-zu-kurz-vienna-city-marathon-muss-morgen-wiederholt-werden/#comments Mon, 13 Apr 2015 08:00:05 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4340 Schlechte Nachrichten für alle Teilnehmer des 32. Vienna City Marathons: sämtliche Laufzeiten wurden annulliert. Aufgrund eines Messfehlers, der erst nach Ende des Rennens festgestellt wurde, betrug die Streckenlänge um exakt 16 Zentimeter weniger als die vorgeschriebenen 42,19504 Kilometer.

Jetzt heißt es für die Sportler, Willensstärke zu zeigen und schnell zu regenerieren. Denn morgen ab 7 Uhr Früh wird der Marathon wiederholt. Bis dahin muss das 16-Zentimeter-Teilstück noch vorübergehend asphaltiert werden.

„Man könnte sagen: 16 Zentimeter, das entspricht einer Zehntelsekunde, die addieren wir zu den Laufzeiten. Aber so einfach ist das nicht. Das würde dem sportlichen Gedanken widersprechen“, so Marathon-Veranstalter Wolfgang Konrad. „Nur bei korrekter Streckenlänge wissen wir, wer wirklich der Schnellste ist. Also, gleich nach den Kenianern und Äthiopiern.“

Um den Läufern den Wiederantritt zu erleichtern, haben sich die Organisatoren etwas ganz Besonderes überlegt: Sportreporter Oliver Polzer wird dem Feld mit einem ORF-Mikrofon hinterherlaufen und die Läufer um ein Interview bitten. So werden diese zum Weiterlaufen animiert.

Doch für den diesjährigen Sieger Sisay Lemma kommt die Nachricht zu spät. Er konnte nicht mehr rechtzeitig über die Wiederholung informiert werden und rannte direkt nach dem Marathon von Wien zurück nach Äthiopien.

Bitter ist die Wiederholung auch für FPÖ-Jungpolitiker Maximilian Krauss. Er landete überraschend auf dem zweiten Platz und wird momentan psychologisch betreut. Mit starrem Blick erzählt er, was passiert ist: „Ich bin durch Wien flaniert. Plötzlich war eine Gruppe Schwarzafrikaner mit Bananen in der Hand hinter mir her. Dann bin ich einfach nur um mein Leben gelaufen.“

Michael Häupl selbst war noch für keine Stellungnahme erreichbar. Der Bürgermeister wird seit dem Ende des Marathons von Orthopäden behandelt. Er verrenkte sich seinen Nacken, als er im VIP-Zelt noch einen Weißwein bestellen wollte.

Durch die irreguläre Streckenführung waren alle Teilnehmer schneller unterwegs als erwartet – mit fatalen Folgen für einen weiteren Zuseher: Team-Stronach-Politiker Marcus Franz stürzte im Zielbereich schwer, als er versuchte, das Gesäß einer jungen Läuferin mit seinen Händen zu begutachten.

Die Tagespresse wünscht allen Betroffenen viel Motivation für morgen und natürlich: toi, toi, toi!

Weiterlesen: Höchste Geheimhaltungsstufe: Hypo-Ausschuss wird Endbericht in Zaubertinte verfassen

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(Sebastian Huber. Foto: astrosystem/Fotolia)

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Höchste Geheimhaltungsstufe: Hypo-Ausschuss wird Endbericht in Zaubertinte verfassen http://dietagespresse.com/hoechste-geheimhaltungsstufe-hypo-ausschuss-wird-endbericht-in-zaubertinte-verfassen/ http://dietagespresse.com/hoechste-geheimhaltungsstufe-hypo-ausschuss-wird-endbericht-in-zaubertinte-verfassen/#comments Fri, 10 Apr 2015 08:01:21 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4314 Seit Mittwoch bemühen sich Vertreter von Regierung und Opposition, die politische Verantwortung für das Hypo-Debakel in einem Ausschuss beim jeweils anderen zu finden. Um dabei den gesetzlich vorgeschriebenen Geheimhaltungsnormen zu entsprechen, verkündete Ausschussvorsitzende Doris Bures (SPÖ) heute, den Endbericht komplett in Zaubertinte zu verfassen.

Gegenüber der Tagespresse versuchte Bures, etwaige Bedenken zu entkräften: „Es gibt keine Geheimhaltung. Wir besprechen hier drinnen alles ohne Tabus. Es gibt da nur einige Dinge, bei denen es besser ist, sie dringen niemals nach außen.“

Wer den Bericht unbedingt lesen wolle, kann sich die notwendige Lösungssubstanz ganz einfach selbst besorgen: „Momentan gibt es zwei Labors, welche die erforderliche Chemikalie vorrätig haben. Nämlich ein CIA-Labor in Montana, sowie ein russisches Atomlabor in Ostsibirien.“ Das Gesetz ließe hier leider keinen Spielraum, so Bures.

ÖVP-Obmann Mitterlehner stärkte Bures den Rücken: „Von dieser Geheimhaltung profitieren alle. Sonst dauert es Monate, bis wir im Ausschuss feststellen, dass am Hypo-Debakel alle anderen außer wir Schuld sind“, befürchtet er mit Sorgenfalten in der Stirn.

In einem Symbol der Einigkeit bekräftigten SPÖ und ÖVP ihre Bestrebungen, den Ausschuss im selben Stil weiterzuführen. „Sonst droht die realistische Gefahr, dass am Ende tatsächlich noch irgendwas rauskommt.“

FPÖ-Chef HC Strache gab sich in einer ersten Reaktion abwartend: „Immerhin wird weiße Zaubertinte verwendet und nicht schwarze. Weiß ist immer besser als schwarz.“

Auf die Gegenfrage der Tagespresse, ob dieses Statement nicht als rassistisch verstanden werden könne, konterte er: „Aber ich bin doch kein Rassist. Dieser Vorwurf haut ja den stärksten Ne– … Mohr– … Afroafrikaner von der Palme!“

Der Hypo-Aufdecker der Grünen, Werner Kogler, lässt dagegen am bisherigen Untersuchungsverlauf kein gutes Haar: „Bisher lieferte der Briefträger ganze 5% der angeforderten Akten bei uns ab.“ Dann wird sein Kopf rot: „Da stellt sich mir eine Frage: Konnte man die Akten nicht als PDF mailen? Wie viele Bäume mussten für diese unnötige Papiermenge sterben?“

Aus Protest werden die Grünen daher einige tausend „Think before you print“-Flyer ausdrucken und verteilen. Außerdem wird bereits überlegt, im Parlament einen U-Ausschuss-U-Ausschuss zu beantragen.

Weiterlesen: Uni Wien macht „Studium-Abbrechen” zum eigenen Bachelor-Studium

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(Foto: Martin Juen)

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Uni Wien macht „Studium-Abbrechen” zum eigenen Bachelor-Studium http://dietagespresse.com/uni-wien-macht-studium-abbrechen-zum-eigenen-bachelor-studium/ http://dietagespresse.com/uni-wien-macht-studium-abbrechen-zum-eigenen-bachelor-studium/#comments Thu, 09 Apr 2015 08:02:21 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4301 Immer mehr Studenten brechen ihr begonnenes Studium ohne Abschluss ab und sehen sich danach unvorbereitet mit dem harten Alltag der Arbeitswelt konfrontiert. Um in Zukunft mehr junge Menschen professionell darauf vorzubereiten, bietet die Universität Wien ab sofort das Fach „Studium-Abbrechen“ als eigenes Bachelor-Studium an.

Ein Professor der Universität Wien erklärt den Aufbau dieses außergewöhnlichen Studienzweiges: „Im ersten Abschnitt müssen die Studierenden alle Vorlesungen versäumen und fünf Referate nicht halten.“

Im zweiten Studienabschnitt müssen schließlich drei Gruppenarbeiten so lange hinaus gezögert werden, bis kein Mitglied der Arbeitsgruppe mehr weiter arbeiten will. Am Ende sollten dann im Idealfall noch zwei Prüfungen mit einem Kater vom Vortag absolviert und komplett in den Sand gesetzt werden.

Auch ein Praxisteil ist vorgesehen: Die Studenten trainieren in speziellen Übungen das Abreißen von Kinokarten sowie das Navigieren mit einem Taxi, um sich auf das spätere Arbeitsleben vorzubereiten.

Einziger wirklicher Haken: „Studium-Abbrechen“ als Bachelor-Studium dauert insgesamt 16 bis 24 Semester, je nachdem, wie lange die Eltern die Studierenden finanziell unterstützen. Doch wer so lange durchhält, der wird belohnt: Denn was die Chance am Arbeitsmarkt betrifft, so sind sich Bildungsexperten einig: Der Bachelor in „Studium-Abbrechen“ ist in etwa gleichzusetzen mit einem Magister in Vergleichender Literaturwissenschaft oder einem Doktor in Philosophie.

Einer der davon profitieren könnte und begeistert ist von diesem Angebot ist der Deutsche Henrik L. (29): „Für mich ist so was ideal! Ich bin ja eigentlich Schauspieler und Musiker und habe da derzeit ein paar so Projekte am Laufen. Mit diesem Bachelor stehen mir danach viele Türen und Tore diverser renommierter Cafés und Bars offen, bei denen ich den Rest meines Lebens als Kellner arbeiten kann.“

Inskribiert hat sich Henrik allerdings noch nicht. Er ist zwar schon vor drei Jahren nach Wien zum Studieren gekommen, hat seither aber alle Fristen zum Einschreiben versäumt.

Der Rektor der Uni Wien betont: „Wem selbst das ‚Studium-Abbrechen’ zu anspruchsvoll ist, und wer aber trotzdem einen akademischen Titel will, dem bleibt ja immer noch der Umstieg auf das reguläre Studium der Theaterwissenschaft.“ Dieses hat nämlich noch jeder geschafft. Sogar die beiden Labormäuse, die in einem Testversuch nach 14 Semester ihren Magistertitel erhalten haben.

Weiterlesen: „Django“-Produzent gewinnt Rechtsstreit: Mitterlehner darf nur noch in Original Django-Zitaten sprechen

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(Jürgen Marschal. Fotos: Gryffindor, Wikimedia; Fotolia; Montage)

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„Django“-Produzent gewinnt Rechtsstreit: Mitterlehner darf nur noch in Original Django-Zitaten sprechen http://dietagespresse.com/django-produzent-gewinnt-rechtsstreit-mitterlehner-darf-nur-noch-in-original-django-zitaten-sprechen/ http://dietagespresse.com/django-produzent-gewinnt-rechtsstreit-mitterlehner-darf-nur-noch-in-original-django-zitaten-sprechen/#comments Tue, 07 Apr 2015 08:00:25 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4291 „Es gibt bloß eins was wichtig ist: Dass man sterben muss.“ Mit diesen Worten betrat ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner heute das Parlament. Grund: Die ÖVP verlor vor dem Europäischen Gerichtshof einen Rechtsstreit mit den Produzenten des Filmes „Django“. Will Mitterlehner weiterhin „Django“ als Spitznamen verwenden, darf er in allen Reden nur noch Original-Filmzitate verwenden.

Zur Stunde lernt Mitterlehner die Drehbücher der Django-Reihe auswendig, denn jeder Satz, der nicht 1:1 aus den Original-Filmen stammt, kostet die ÖVP bis zu 120.000 Euro Abmahngebühr und könnte das Budget schwer belasten.

Das Urteil sorgte innenpolitisch bereits für Zündstoff, als Mitterlehner im Parlament Kanzler Faymann wegen der Steuerreform ermahnte und meinte: „Mir stinkt diese Rattenfalle hier! Du spuckst jetzt hübsch meinen Anteil raus, und zwar gleich!“ Die aufgebrachten SPÖ-Funktionäre drohten daraufhin mit dem Bruch der Koalition, aber Mitterlehner blieb hart und machte klar, dass er dies nicht dulden wird: „Falls sie es doch wagen, werden sie sich ’ne Bleientzündung holen. So ist es, Leute!“

Die neue Ausdrucksweise des ÖVP-Obmanns irritiert auch die eigene Partei, wie man uns beim Smalltalk im Buffet des Parlaments erzählt, welches Mitterlehner mit den knappen Worten „Einen Whiskey“ betritt.

Innenministerin Mikl-Leitner befürchtet einen brutalen Machtkampf in der ÖVP: „Diese neue Wortwahl vom Reinhold ist verrückt! Der Einzige, der so mit uns in der Partei reden darf, ist der Herr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Aber der wird das nicht dulden!“

Als wir Mitterlehner auf die ihm ohnehin nicht wohlgesonnene ÖVP Niederösterreich ansprechen, erklärt er uns, was er von seinen Kollegen aus St. Pölten hält: „Alles Mistkerle! Einer verrät den anderen für einen Apfel und ein Ei!“

Intern fordern einige nun sogar die Ablöse von Mitterlehner als Obmann. „Wir müssen weg von diesem brutalen Django-Image“, meint ein PR-Berater der Volkspartei. „Wir brauchen ein neues, nettes, süßes Image.“

Sebastian "Dumbo" Kurz

Sebastian “Dumbo” Kurz

Könnte damit Sebastian Kurz die Partei übernehmen? Die Anwälte von Disney bereiten bereits die Anklageschrift vor und erklären: „Sollte Herr Kurz ÖVP-Obmann werden, wird er sich wohl umgehend sein Sebastian ‚Dumbo’ Kurz Image verpassen.“ Die ÖVP sieht dies gelassen, wie der Pressesprecher erklärt: „Wir sehen da keine Gefahr. Ja, Herr Kurz wird von seinem Dumbo-Image Gebrauch machen. Aber all seine Reden werden in Zukunft ohnehin nur noch aus ‚Trööröööööö’ bestehen.“

Der ÖVP-Chef selbst lässt sich nicht von seinem Weg abbringen und wirkt stärker denn je. In der Parlamentsdiskussion spart er auch nicht mit Kritik an den eigenen Reihen: „Ihr werdet für ein bisschen Profit euren besten Freund an die Yankees verkaufen!“, warnt er WKO-Präsident Leitl wegen des TTIP-Freihandelsabkommens mit den USA. Dann beendet er seine Parlamentsrede, blickt noch einmal in Richtung des Team Stronach und winkt die Securities herbei: „So, und jetzt schafft die Toten weg!“

Weiterlesen: „Haserl mit Eiern?“: Misstrauischer Andreas Gabalier fordert Geschlechtsfeststellung des Osterhasen

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(Jürgen Marschal. Fotos: Martin Juen, Montage. ÖVP, Disney, Montage.)

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„Haserl mit Eiern?“: Misstrauischer Andreas Gabalier fordert Geschlechtsfeststellung des Osterhasen http://dietagespresse.com/haserl-mit-eiern-misstrauischer-andreas-gabalier-fordert-geschlechtsfeststellung-des-osterhasen/ http://dietagespresse.com/haserl-mit-eiern-misstrauischer-andreas-gabalier-fordert-geschlechtsfeststellung-des-osterhasen/#comments Fri, 03 Apr 2015 08:03:50 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4279 Keine leichten Zeiten für Andreas Gabalier. Die heftigen Genderdebatten haben ihre Spuren hinterlassen und drohen nun sogar, das Osterfest des Volksrock’n’Roller zu zerstören: „Ich bin ja prinzipiell ein großer Fan von Haserln. Aber was zum Teufel hat es eigentlich mit den Eiern des Osterhaserl auf sich? Ist das die nächste Schnapsidee der politisch Korrekten?“

Gabalier befürchtet, möglicherweise schon sein ganzes Leben auf einen Transgender-Osterhasen hereingefallen zu sein. Er fordert nun eine sofortige, wissenschaftliche Geschlechtsfeststellung des christlichen Eierträgers.

„War meine Kindheit eine einzige Lüge?“, fragt Gabalier ängstlich auf einer Pressekonferenz. „Für mich ist es ohnehin schon zu spät. Aber wenigstens unseren Kindern sind wir eine Antwort schuldig: ist dieser Hase ein Weiberl, oder ein Manderl, oder… was anderes?“

Es versteht sich von selbst, dass Gabalier den Brauch des Eierpeckens nicht mehr genießen kann – zu groß ist seine seelische Belastung: „Jedes Mal wenn mein Ei ein anderes Ei berührt, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter.“

Die Geschlechtsfeststellung des Osterhasen wird vollständig finanziert durch die gemeinnützige „Andreas-Gabalier-Stiftung gegen die strukturelle Diskriminierung reicher, weißer, heterosexueller Männer“.

Rückendeckung erhält Gabalier von der FPÖ: „Beim Kampf gegen sexuelle Missverständnisse stehen wir immer ganz eng hinter Andreas und halten ihm fest die Stange“, so Heinz-Christian Strache.

Dieser bewies erst jüngst seine unerschütterliche Heterosexualität, indem er die fiktive ORF-Serie „Vorstadtweiber“ klagte, weil er in den Gehörlosen-Untertiteln vor drei schlafenden, gehörlosen Zusehern als „schwul“ bezeichnet wurde.

Eine Gegendemo der Grünen wurde kurz vor der Pressekonferenz abgesagt. Der Verantwortliche für die von einer radikalfeministischen Untergrund-Kommune aus dem Süd-Togo bemalten Transparente wurde durch ein Marx-eBook auf seinem iPad Air abgelenkt und stürzte mit seinem Binnen-I-förmigen Longboard in einer rechtsextremen Kurve.

Der Genderwahnsinn verfolgt Gabalier bis ins Privatleben. Er musste sogar seine Emailadresse wechseln – aus gutem Grund: „Gmail wollte ich nicht mehr haben. Wenn man das schnell ausspricht, klingt das wie andreas.gabalier@shemale.com. Ich bin nicht intolerant, ich habe sogar viele Freunde, die Gmail verwenden. Aber da bin ich momentan sensibel.“

Gabaliers großes Ziel? „Ich habe einen Traum, dass wir eines Tages so weit sind, dass jeder gegen jeden diskriminieren kann, ohne selbst Diskriminierung befürchten zu müssen. Frohe Ostern.“

Weiterlesen: Seit gestern wieder Richterin: Bandion-Ortner verurteilt vier Ladendiebe zum Tod durch Enthauptung

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(Sebastian Huber. Foto: Andreas-Gabalier.at)

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Seit gestern wieder Richterin: Bandion-Ortner verurteilt vier Ladendiebe zum Tod durch Enthauptung http://dietagespresse.com/seit-gestern-wieder-richterin-bandion-ortner-verurteilt-vier-ladendiebe-zum-tod-durch-enthauptung/ http://dietagespresse.com/seit-gestern-wieder-richterin-bandion-ortner-verurteilt-vier-ladendiebe-zum-tod-durch-enthauptung/#comments Thu, 02 Apr 2015 08:03:40 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4275 Ein Aprilscherz ist wahr geworden: seit gestern ist Claudia Bandion-Ortner wieder am Landesgericht für Strafsachen in Wien als Richterin tätig. Die Tagespresse war an ihrem ersten Verhandlungstag dabei.

„Das Urteil lautet: Nicht Schuldig!“, spricht Bandion-Ortner und blickt milde auf den mutmaßlichen Ladendieb. Doch dann kann die Richterin das Lachen nicht mehr länger unterdrücken. „Haha, April April! Das Urteil lautet natürlich Schuldig! So was von Schuldig! Ich verurteile den Angeklagten zum Tod durch Enthauptung!“

Pfeifend notiert sie das Urteil mit ihrem Hello-Kitty-Kugelschreiber in ihr Barbie-Notizheft. Der Angeklagte bricht entsetzt zusammen, doch seine Schreie der Todesangst sind nur Musik in Bandions Ohren, als sie mit ihrem Scooter aus dem Gerichtssaal düst.

Bandion-Ortner ist back in the game! Sie fühlt sich wohl in diesen Räumen. Das ist ihr Revier. Wäre das Leben ein Hundekampf, wäre sie der Mexikaner, der daneben steht und die Dollarscheine zählt. Gleich vier Ladendiebe verurteilt sie an diesem Tag zum Tod durch Enthauptung.

Pikiert darüber sind ihre Mitarbeiter, wie der Gerichtssekretär Hannes L. erklärt: „Irgendjemand wird ihr mal sagen müssen, dass Hinrichtungen in Österreich längst abgeschafft sind. Die werden alle berufen.“ Noch traut sich aber niemand, der Richterin die schlechte Nachricht zu überbringen. „Wir haben Angst, dass sie uns dann auch zum Tode verurteilt.“

In ihrer Zeit für das Abdullah-Zentrum habe Bandion-Ortner laut eigener Aussage die Vorteile der Todesstrafe kennengelernt. Dass Saudi-Arabien ein Staat sei, der Menschenrechte bricht, will sie nicht gelten lassen und meint, sie habe sich von der Situation selbst ein Bild gemacht.

„Ich war zwar nur einmal ganz kurz vor Ort, aber ich habe auch eine Aladin-DVD im Fernsehen gesehen, und das spielt auch dort irgendwo da unten. Aladin und die Frauen tragen bunte Kostüme und tanzen und sehen glücklich aus. Wo ist hier die Unterdrückung, frage ich?“

Wie kann eine Frau, die aussieht wie die nette Wurstverkäuferin aus Korneuburg, täglich so gnadenlos über Leben und Tod entscheiden? „Man sollte versuchen, die Schicksale hinter den Menschen zu sehen, die oft einfach nur Pech hatten im Leben“, erklärt sie.

„So lautet jedenfalls das Credo der linkslinken Ökohomowischiwaschi-Richter. Ich sehe alle Angeklagten als Objekte an. Wenn sie vor mir stehen, stelle ich mir vor, sie seien Bäume. Und ihre um Gnade flehenden Arme sind morsche Äste, und ihre Tränen sind Blätter, und ich muss sie fällen, damit der Wald nicht krank wird.“ Verwirrt, verängstigt, vollkommen verstört und zügig verlassen wir nach dieser Aussage den Saal, ohne Bandion-Ortner den Rücken zuzuwenden.

Ihre harte und gnadenlose Art ist umstritten, hat aber nicht nur auf uns einen Eindruck hinterlassen. Man sei beeindruckt von dieser kompromisslosen Frau, die Recht und Ordnung durchsetzt, heißt es aus dem Büro von Reinhold „Django“ Mitterlehner. Insider behaupten, wenn Bandion-Ortner so weiter macht, hätte sie gute Chancen, bei der ÖVP als Quereinsteigerin einmal Justizministerin von Österreich zu werden.

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(Jürgen Marschal. Foto: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles / Mike Ranz)

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