Die Tagespresse http://dietagespresse.com Österreichs seriöseste Onlinezeitung Thu, 20 Nov 2014 15:19:06 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.0 Präsidentenwahlen: Team Stronach reservierte “www.larissamarolt2016.at” http://dietagespresse.com/praesidentenwahlen-team-stronach-reservierte-www-larissamarolt2016/ http://dietagespresse.com/praesidentenwahlen-team-stronach-reservierte-www-larissamarolt2016/#comments Thu, 20 Nov 2014 15:19:06 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3511 Nachdem die Grünen bereits “www.vdb2016.at” registrieren ließen, zog nun offenbar auch das Team Stronach nach. Die Partei ließ sich “www.larissamarolt2016.at” reservieren. Ob Larissa Marolt tatsächlich für die Partei ins Rennen gehen wird, ist allerdings noch unklar.

Die stellvertretende Obfrau des Team Stronach, Kathrin Nachbaur, gab sich zugeknöpft: “Die Reservierung erfolgte nur für alle Fälle. Wir halten uns alle Optionen offen.” Weder Nachbaur, noch Marolt wollten sich über eine potentielle Kandidatur bei den Präsidentenwahlen 2016 näher äußern.

Ob die für 2016 geplante Puls4-Sendung “Austria’s Next Prezzident” etwas mit der registrierten Domäne zu tun habe, blieb ebenfalls unklar.

Auch bei anderen Parteien laufen bereits Vorbereitungen auf den Präsidentschaftswahlkampf. So startete das BZÖ eine Crowdfunding-Kampagne, um 12 Euro für eine eigene Internet-Domain zu sammeln. Ein Kandidat soll beim großen Parteitag im Schnitzelhaus auf der Wiener Favoritenstraße Ende dieses Jahres gekürt werden.

(Foto: Manfred Werner, Wikipedia)

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Brief lag jahrelang auf Postamt herum: Aufnahmebestätigung der Kunst-Uni erst jetzt an Adolf Hitler zugestellt http://dietagespresse.com/brief-lag-jahrelang-auf-postamt-herum-aufnahmebestaetigung-der-kunst-uni-erst-jetzt-adolf-hitler-zugestellt/ http://dietagespresse.com/brief-lag-jahrelang-auf-postamt-herum-aufnahmebestaetigung-der-kunst-uni-erst-jetzt-adolf-hitler-zugestellt/#comments Wed, 19 Nov 2014 08:59:24 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3498 „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass unsere Entscheidung bezüglich Ihrer Aufnahme an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste positiv ausgefallen ist“ – Nicht schlecht staunte Familie Ölmez aus Linz, als dieser Brief Dienstag morgens in ihrem Postkasten lag. Der Adressat: Adolf Hitler. Wie sich jetzt herausstellte, dürfte die Aufnahmebestätigung ganze 107 Jahre lang unentdeckt im Postamt herumgelegen sein.

Familienvater Can Ölmez erzählt: „Ich hab zuerst gedacht: Was soll das? Eine Bewerbung an der Kunstakademie? Ist meine Tochter auf die schiefe Bahn geraten? Dann erst habe ich die erste Zeile gelesen: Sehr geehrter Herr Adolf Hitler.“

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Die Humboldtstraße in Linz. Wo heute Familie Ölmez lebt, wohnte damals der junge Maler Hitler mit seiner Mutter. Mit einem Gemälde unter dem Arm fuhr er nach Wien und bewarb sich an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste. Hitler wollte nichts sehnlicher, als Malerei zu studieren – doch auf die Aufnahmebestätigung wartete er vergebens.

Tagebucheinträge von damals belegen, wie nah ihm das ging: „Jeden Morgen hetze ich zum Briefkasten, aber schon wieder keine Nachricht für mich. Ist meine Malerei schlecht? Verstehen diese Herrschaften denn nichts von Kunst?“

Dass nie ein Brief ankam, zermürbte ihn letztendlich und ließ ihn verbittern. Hitler wandte sich von der Kunst ab und der Politik zu. Der Rest ist traurige Geschichte.

Bei der Post konnte man das Geschehene rekonstruieren und hat den Fehler im Ablauf gefunden: Der Brief rutschte damals in ein Fach mit der Aufschrift Weiterbildung. Dieses hat aber seit mehr als 100 Jahren niemand mehr kontrolliert. Wäre das Kuvert damals einfach in das Fach Krankmeldungen gerutscht, hätte man es noch am selben Tag entdeckt.

Die Post bedauert den Fehler: „Unsere Mitarbeiter stellen täglich fünf Millionen Sendungen zu. Wenn durch etwaige Fehler Verzögerungen eintreten oder ein Weltkrieg ausgelöst wird, so bedauern wir dies natürlich sehr.“

An Hitler kann der Brief nicht mehr zugestellt werden. Der Post zufolge hat Hitler in den 50er Jahren zwar noch einen Nachsendeauftrag nach Paraguay erteilt. Inzwischen sei aber keine aktuelle Anschrift mehr bekannt.

Als Wiedergutmachung will die Post allen Volksgruppen und Minderheiten, die damals Schaden erlitten haben, fünf Prozent Rabatt auf die Briefmarken-Sonderedition Zweite Republik gewähren.

Im Zuge der internen Ermittlungen ist auch ein weiterer Fehler der Post im Zusammenhang mit Hitler aufgetaucht: Im Jahr 1939 hat der Grazer Tischlermeister Georg Elser eine Briefbombe an Adolf Hitler geschickt, die ihn laut Experten mit Sicherheit getötet hätte. Die Bombe kam jedoch nie an, da der Postbeamte damals bei Hitler nur einen gelben Zettel hinterließ.

(Jürgen Marschal)

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Nach Österreich-Sieg: Russisches Team annektiert Spielerkabine http://dietagespresse.com/nach-oesterreich-sieg-russisches-team-annektiert-spielerkabine/ http://dietagespresse.com/nach-oesterreich-sieg-russisches-team-annektiert-spielerkabine/#comments Sun, 16 Nov 2014 09:26:09 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3488 Zu einem Eklat kam es gestern Nacht unmittelbar nach dem 1:0-Sieg Österreichs über Russland. Seit Stunden weigert sich das russische Nationalteam, die Spielerkabine im Happel-Stadion zu verlassen. Meldungen im russischen Staatsfernsehen deuten jetzt sogar darauf hin, dass die Kabine annektiert und an Russland angegliedert worden ist.

In einem TV-Bericht hieß es wörtlich: „Die Spielerkabine des Wiener Ernst-Happel-Stadions, historisch und kulturell gesehen ein Teil des großrussischen Reichs, ist heute heimgeholt wurden.“ Auf einer eingeblendeten Weltkarte wurde die Spielerkabine unter dem Namen „Novohappelstadionkabjnograd“ bereits als Teil der russischen Föderation ausgewiesen.

Offenbar noch in der Nacht wurde in der Spielerkabine ein Referendum abgehalten. Die Bevölkerung der Kabine, hauptsächlich russische Spieler und Betreuer, stimmte der Angliederung an Russland demnach mit überwältigender Mehrheit zu.

Kritische Stimmen, bestehend aus einem österreichischen FIFA-Betreuer und einer slowakischen Reinigungskraft, die sich zufällig in der Kabine aufhielten, wurden angeblich von Selbstverteidigungskräften am Wählen gehindert.

Eine Internationale Beobachterkommission aus europäischen Rechtspolitikern sprach von einem „Musterbeispiel gelebter Demokratie“. HC Strache etwa meinte in einer Stellungnahme: „Nach 69 Jahren gibt es auf österreichischem Boden endlich wieder ein vernünftiges politisches System.“

International stießen die Vorgänge jedoch auf Kritik. Vertreter der österreichischen Bundesregierung zeigten sich nicht erfreut. Bundeskanzler Faymann ortete „Diskussionsbedarf“. Wladimir Putin kündigte dagegen an, den Willen der Kabinenbevölkerung anzuerkennen. Gleichzeitig forderte er die „faschistischen Kriegstreiber am Ballhausplatz“ auf, sich nicht in „innerrussische Angelegenheiten“ einzumischen.

Bereiten diese Ereignisse den Boden für neue Russlandsanktionen? Nicht so schnell, meint etwa ÖIAG-Chef und Putinvertrauter Sigi Wolf. Er verweist auf die wichtigen Wirtschaftsbeziehungen und appellierte, die positiven Seiten zu sehen: „In der Kabine tut sich momentan ein riesiger Markt für Fußballschuhe und Gatorade auf. Davon könnte unsere Exportwirtschaft enorm profitieren.“

(Foto: wuestenigel)

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Millionen ergaunert: Peter Rapp beim heimlichen Glücksrad-Drehen erwischt http://dietagespresse.com/millionen-ergaunert-peter-rapp-beim-heimlichen-gluecksrad-drehen-erwischt/ http://dietagespresse.com/millionen-ergaunert-peter-rapp-beim-heimlichen-gluecksrad-drehen-erwischt/#comments Fri, 14 Nov 2014 08:51:06 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3482 Schwere Vorwürfe erheben Mitarbeiter der Brieflos-Show gegen Moderator Peter Rapp. Er soll über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg heimlich selbst am Glücksrad gedreht haben, um sich dadurch mehrere Millionen zu ergaunern.

Der Staatsanwaltschaft liegen Aufnahmen vor, die ein Assistent der Sendung mit versteckter Kamera aufgenommen hat. Darauf ist zu sehen, wie sich Rapp nach der Aufzeichnung der Sendung verabschiedet und aus dem Studio geht. Spät nachts schleicht er jedoch ins Studio zurück und dreht am Rad, bis ein Betrag von insgesamt 1,5 Millionen Euro erdreht ist.

Zur Rede gestellt, zeigt er sich vollkommen überrascht von den Vorwürfen: „Das sind unglaubliche Unterstellungen, die ich nicht auf mir sitzen lassen werde. Ich werde sofort meinen Anwalt Herrn Dr. Ainedter kontaktieren“, erklärt der Moderator zornig, kratzt sich noch einmal an den Diamantsteinchen, die in seine Barthaare eingeflochten sind und fährt mit seinem vergoldeten Ferrari davon.

Heute morgen sind weitere Vorwürfe aufgetaucht: Rapp soll während der Sommerpause der Show das Glücksrad abmontiert haben und bei sich zu Hause im Keller aufgestellt haben. Die Ermittler erklären, dass es sogar möglich sein könnte, dass Rapp das Glücksrad mit in den Urlaub genommen hat.

Insider aus dem BKA berichten, dass Rapp nur die Spitze des Eisbergs ist und die Ermittlungen auf den gesamten ORF ausgeweitet wurden: „Es stellt sich die Frage: Warum hat Kathi Zechner den Schlüssel zur Money Maker Kabine? Außerdem gehen wir Verdachtsmomenten nach, wonach Rainer Pariasek mit aufgeklebtem Schnurrbart unter dem Pseudonym ‘Heinrich aus Mistelbach’  bei der Show ‘Bingo’ teilgenommen hat.“ Die Polizei vermutet ein kriminelles Netzwerk am Küniglberg und prüft, ob der Mafiaparagraph zur Anwedung kommen soll.

Einzig Armin Assinger dürfte frei von jeder Schuld sein, denn Experten, die sich lange Zeit mit Assingers Psyche befassten und ihn analysierten kamen zum Schluss: Selbst wenn Assinger sich im Rahmen der ‘Millionenshow’ selbst befragen würde, käme er niemals über die 500 Euro frage hinaus.

Am Küniglberg ist die Lage angespannt. Anwälte verkünden, dass Peter Rapp im ORF unkündbar ist und man sich nicht von ihm trennen kann: „Aber aus Sicherheitsgründen haben wir ihn von der Brieflos-Show und allen anderen Gewinn-Shows abgezogen und versetzt. Rapp wird ab sofort nur noch die ZIB 2 moderieren.“

(Jürgen Marschal. Foto: ORF/Jürgen Pichlkostner)

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Mission Rosetta: Sonde entdeckt Starbucks-Filiale auf Kometen http://dietagespresse.com/mission-rosetta-sonde-entdeckt-starbucks-filiale-auf-kometen/ http://dietagespresse.com/mission-rosetta-sonde-entdeckt-starbucks-filiale-auf-kometen/#comments Thu, 13 Nov 2014 09:03:44 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3477 Große Augen machten die Forscher der ESA beim Auswerten des ersten Bildmaterials vom Kometen „Tschuri“: Offenbar stieß die Sonde „Philea“ auf eine Filiale der Kaffeehauskette Starbucks. Eine wissenschaftliche Erklärung, wie das Unternehmen eine Filiale auf dem eigentlich unwirtlichen Kometen eröffnen konnte, lieferten die Forscher bisher keine.

Der ESA zufolge entdeckte die Sonde den Starbucks gegen 18:15. Sogleich begab sie sich hinein und stellte sich um 18:16 in der Warteschlange an. Um 22:04 kam sie schließlich dran und bestellte einen Caramel Latte Macchiato um umgerechnet 14 Euro, den sie um 22:12 entgegennahm.

„Erste Analysen ergaben, dass es sich beim Getränk um eine stark zuckerhaltige Fett-Wassermischung handelt, die unter anderem Spuren von Kaffee enthält“, so die Forscher. Damit dürfte es sich tatsächlich um dieselbe Flüssigkeit handeln, die Starbucks auf dem Planeten Erde serviert.

Auch der Mehlklumpen mit der Handelsbezeichnung „Blueberry Muffin“ wies bestechende Ähnlichkeit in Bezug auf Aussehen und Konsistenz mit dem gleichnamigen, auf der Erde verkauften Produkt auf. Wie die verkauften Waren auf den Kometen gelangen konnten, weiß zur Stunde niemand.

Auf Anfrage konnte Starbucks die Angaben der Forscher weder bestätigen, noch dementieren: „Es ist möglich, dass es sich dabei um eine unserer 60 bis 80 Millionen Filialen handelt. Wir haben keine Ahnung, wir haben offengesagt schon vor Jahrzehnten die Kontrolle verloren“, gestand ein Sprecher. „Sie wuchern mittlerweile einfach so vor sich hin.“

Dass der Konzern den Kometen Tschuri dazu verwendet, um Gewinne auszulagern und so seine Steuerlast zu senken, schloss der Sprecher vehement aus.

(Foto: ESA, Montage)

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Reaktion auf verändertes Zuseherverhalten: Michael Haneke dreht Katzenvideo fürs Kino http://dietagespresse.com/reaktion-auf-veraendertes-zuseherverhalten-michael-haneke-dreht-katzenvideo-fuers-kino/ http://dietagespresse.com/reaktion-auf-veraendertes-zuseherverhalten-michael-haneke-dreht-katzenvideo-fuers-kino/#comments Tue, 11 Nov 2014 09:01:40 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3467 Die Kinobesuche sind rückläufig, während Katzenvideos im Internet boomen. Der österreichische Regisseur Michael Haneke reagiert nun und dreht seinen nächsten Kinofilm ausschließlich mit Katzen.

Bereits im Frühjahr 2015 startet Hanekes düsterer Thriller Ménage de Miau à trois im Kino. Andere österreichische Regisseure arbeiten ebenfalls bereits an ersten Katzenprojekten: Ulrich Seidl wagt sich in der Doku Im Katzenklo in die unwirtlicheren Gegenden des österreichischen Katzenlebens vor. Und Stefan Ruzowitzky schreibt an einem historischen Film über einen preussischen Kater, der es 1941 durch ein Attentat beinahe geschafft hätte, Hitlers Hund zu ermorden.

Viele Schauspieler sind besorgt wegen der bevorstehenden Katzifizierung der Filmindustrie. In Hollywood stehen Katzen schon jetzt nicht mehr nur vor der Kamera, sondern führen bereits Regie und schreiben erste Drehbücher selbst. „Die Schauspieler leben in Angst“, erklärt Filmexperte Ernst Kieninger vom Filmarchiv Austria. „Zuerst haben Animationsfilme immer mehr Schauspieler ersetzt, und nun kommen die Katzen.“

Erste Ausschnitte von Hanekes Film kursieren schon seit längerem im Netz, wie etwa diese Szene aus einem Probedreh mit der Hauptfigur des Filmes (siehe rechts). Inhaltlich dürfen sich die Zuseher auf eine klaustrophobische Dreiecksbeziehung im Katzenhäuschen gefasst machen: Ein Katzenpaar lebt glücklich in Paris, bis der Kater an Demenz erkrankt und sich schließlich nicht einmal mehr an sein Weibchen erinnern kann.

Das Weibchen kümmert sich weiter rührend um den Kranken, ist aber noch jung und läufig und verliebt sich neu in einen anderen Kater, der schließlich bei ihr einzieht. Als nach Jahren die Katzenpharmaindustrie ein Gegenmittel für Katzendemenz entwickelt, kommen die Erinnerungen des Katers Spur um Spur zurück. Er erinnert sich wieder an sich selbst, dann an seine Frau, und schließlich an die glückliche Ehe, die beide einst führen und die er immer noch zu führen glaubt – aber wer ist der neue Kater im Haus?

Tatsächlich dürften für viele Schauspieler harte Zeiten bevor stehen. Laut IMDB sind derzeit mehr als fünfzig Katzenblockbuster in Entwicklung. Von Martin Scorseses Rachedrama Katzi Taxi Driver bis hin zum biographischen Film Obama, bei dem im Casting für Obamas Rolle Denzel Washington von einer Perserkatze ausgestochen wurde.

Während viele noch auf den Katzentrend aufspringen, ist ein anderer Regisseur aber noch einen Schritt voraus. Quentin Tarantinos nächster Actionfilm über eine brutale Gang aus Kanada ist ausschließlich besetzt mit süßen Kleinkindern.

(Jürgen Marschal. Foto: ArTeTeTra)

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Tom Turbo wird Sicherheitssprecher beim Team Stronach http://dietagespresse.com/tom-turbo-wird-sicherheitssprecher-beim-team-stronach/ http://dietagespresse.com/tom-turbo-wird-sicherheitssprecher-beim-team-stronach/#comments Mon, 10 Nov 2014 09:16:08 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3463 Das von niedrigen Umfragewerten geplagte Team Stronach meldete heute einen überraschenden Neuzugang: das beliebte Detektivfahrrad Tom Turbo wurde zum neuen Sicherheitssprecher ernannt. Ab sofort ist es für sämtliche sicherheitspolitischen Agenden der Partei zuständig.

Klubobfrau Katrin Nachbaur fand für ihren neuen Parteikollegen bei der Präsentation vor Journalisten im Magna Racino nur lobende Worte: „Tom Turbo kann als einziger Sicherheitssprecher seine Fachkompetenz mit Erfolgen belegen. Viele dutzende Berufskiller wurden von ihm aus dem Verkehr gezogen.“ Dafür gebe es umfassende Videobeweise, immer Sonntags um 08:30 Uhr auf ORF 1.

„Wie viele Berufskiller wurden durch Faymann, Mitterlehner oder durch Innenministerin Mikl-Leitner zur Strecke gebracht? Wohl nicht einmal halb so viele“, meinte Nachbaur mit einem Kopfschütteln. Dies spräche Bände im Hinblick auf ihre sicherheitspolitischen Kompetenzen, gab sie zu bedenken.

Tom Turbo will in den kommenden Wochen ein umfassendes neues Sicherheitskonzept ausarbeiten. Unterstützt werden soll er von seinem treuen Assistenten Thomas Brezina, der ihm überall hin mit einem eigenartigen Gerät mit Antenne, Mikrofon und Knöpfen daran folgt.

Tom Turbo gab bereits erste Einblicke: „Polizeiautos werden mit einem Turbo-Schmieröltrick ausgerüstet, um Verfolger abzuschütteln. Außerdem soll ein Institut an der TU Wien eingerichtet werden, um einen Turbo-Todesstrahl zu entwickeln, einzusetzen gegen allerhand Gauner sowie gegen Personen, welche die ORF-Gebühren infrage stellen.“

Das gesamte Konzept erscheint schon bald als Buch unter dem Titel „Tom Turbos 111 turbotolle sicherheitspolitische Ideen“, das für nur 12,99 Euro (exklusive Versandkosten) an alle Kinder verschickt wird. „Diese Idee hatte sein Assistent, Herr Brezina“, erklärte Nachbaur.

Zugeknöpft gab sich Katrin Nachbaur bezüglich Gerüchten, der renommierte ORF-Verkehrsexperte Helmi sei als Verkehrssprecher im Gespräch. „Hier gibt es noch Kaufverhandlungen“, meint sie dazu. Parteigründer Frank Stronach ordnete aber per Telegramm aus Kanada an, keine Kosten zu scheuen, um die talentiertesten Köpfe des Landes für das Team Stronach zu engagieren.

(Foto: Luna Filmverleih / Montage)

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„Sinnerfassend gelesen“: WhatsApp führt drittes blaues Häkchen für Österreichs Schüler ein http://dietagespresse.com/sinnerfassend-gelesen-whatsapp-fuehrt-drittes-blaues-haekchen-fuer-oesterreichs-schueler-ein/ http://dietagespresse.com/sinnerfassend-gelesen-whatsapp-fuehrt-drittes-blaues-haekchen-fuer-oesterreichs-schueler-ein/#comments Fri, 07 Nov 2014 09:08:17 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3453 Nach der Einführung der umstrittenen „Gelesen“-Funktion in Form von zwei blauen Häkchen sorgt WhatsApp erneut für Aufsehen. Nun kommt noch ein drittes blaues Häkchen dazu – allerdings nur bei Schülern aus Österreich. Durch diese integrative Maßnahme soll angezeigt werden, ob die gesendete Nachricht auch sinnerfassend gelesen wurde.

„Bei WhatsApp wird soziales Engagement groß geschrieben – in Österreich konnten wir in Anbetracht der erschreckend niedrigen Lesekompetenz einfach nicht länger wegschauen“, heißt es im offiziellen Statement des Entwickler-Teams.

Einer, der davon profitiert, ist Dominik S. (15) aus Wien Meidling. Dominik leidet seit seinem siebenten Lebensjahr unter österreichischer Schulbildung. Das sinnerfassende Lesen hat er wie viele seiner Kollegen nie richtig gelernt.

Dank der neuen WhatsApp-Funktion wird sein Alltag nun deutlich einfacher. Wenn ihm sein bester Freund Dragan etwa schreibt: „Jo bro, was geht? gemma mäci oida.. ur hunger! xoxo bitch“, so erkennt ein Algorithmus den Inhalt und erstellt daraus einen kurzen Fragenkatalog: „Dragan wollte mit Ihnen Essen gehen zum. Wissen Sie, wohin? 1) Plachutta 2) Running Sushi in der Lugner City 3) McDonalds.“

Wenn Dominik die richtige Antwort anklickt, erscheint in Dragans WhatsApp neben seiner ursprünglichen Nachricht das neue, dritte Häkchen. So wird das sinnerfassende Lesen spielerisch trainiert.

Auch für viele Eltern ist die neue Funktion hilfreich. Reinhard Neuner, 56 Jahre alt und zweifacher Vater, erzählt: „Wenn meine Frau und ich auf Urlaub sind, ist es gut zu wissen, dass daheim alles okay ist und meine Kinder den Inhalt meiner Nachrichten verstehen.“

Der Döblinger Unternehmer erinnert seine Kinder über WhatsApp immer daran, seine teuren und sehr empfindlichen Zierfische zu füttern. „Ich bin stolz auf meine selbstständigen Anpacker-Kids. Mein Sohn Heinrich antwortet immer mit einer coolen Abkürzung. Meistens mit ‚WTF’, ich glaub das heißt aus der Jugendsprache übersetzt: ‚Werde täglich füttern’“.

Auch auf seine Tochter Lena-Sophie sei Verlass: „Am Abend frage ich immer nach, ob alles geklappt hat. Sie antwortet auf WhatsApp wie ihr Bruder meistens mit einer lässigen Abkürzung, zum Beispiel: ‚Papa, STFU’, also: ‚Papa, so toll, füttern urlustig’“, sagt Neuner und lächelt mit einem Anflug von Stolz.

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(Sebastian Huber)

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Relaunch bei „Heute“: Nachrichten nur mehr auf Seite 3, Nacktfotos auf allen anderen Seiten http://dietagespresse.com/relaunch-bei-heute-nachrichten-nur-mehr-auf-seite-3-nacktfotos-auf-allen-anderen-seiten/ http://dietagespresse.com/relaunch-bei-heute-nachrichten-nur-mehr-auf-seite-3-nacktfotos-auf-allen-anderen-seiten/#comments Thu, 06 Nov 2014 09:02:24 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3444 Die Gratiszeitung Heute plant einen redaktionellen Relaunch. War bisher nur auf Seite 3 ein nacktes Model zu sehen, wird ab sofort die gesamte Zeitung voller Nacktfotos sein. Artikel über Politik und Weltgeschehen werden dafür nur noch auf Seite 3 zu finden sein.

Herausgeberin Eva Dichand erklärt, dass die Aufteilung der Ressorts jedoch beibehalten wird: „Im Teil Internationales drucken wir Nackte aus aller Welt ab, im Sportteil drucken wir nackte Sportler, und so weiter.“ Unsicher ist noch, was mit der Rubrik „Leserbriefe“ passiert. „Derzeit sichten wir zugesendete Nacktfotos unserer bisherigen Leserbriefschreiber. Hier bestehen jedoch noch qualitative Bedenken.“

Die Gratiszeitung plant ein redaktionell revolutionäres Konzept: News sollen in die Beschreibungen der Models integriert werden. So sehen wir in der Rubrik „TV-Programm“ nun ein großes Nacktfoto von Kristen Stewart, und darunter die Beschreibung: „Kristen räkelt sich lasziv auf diesem Fell, während Sie darüber nachdenkt, ob sie heute Abend auf ORF ‘Die Große Chance’ oder auf ATV ‘Bauer sucht Frau’ sehen soll.“

Ein anderes Beispiel dieser neuartigen Berichterstattung ist im Innenpolitikteil zu finden, der in der morgigen Ausgabe nur aus einem einzigen Foto einer nackten großbusigen blonden Steirerin besteht – darunter der Text: „Sexy Juliane (19) gibt hier Einblicke in ihren Ausschnitt, die so tief sind wie das Budgetloch der Regierung. Dann schnurrt Juliane wie eine Katze und flüstert unserem Fotograf ins Ohr, dass wohl nur Bundeskanzler Werner Faymann das Budgetproblem lösen kann.“

Die Konkurrenz hält von dieser Idee jedoch wenig. Gratiszeitungskollege Wolfgang Fellner von Österreich ätzt: „Klar, meine ganzen Praktikantinnen müssen auch regelmäßig bei mir nackt im Büro erscheinen. Aber die fotografier ich nur für meinen Privatgebrauch. In die Zeitung kommen die mir erst, wenn sie mit Richard Lugner anbandeln.“

Doch warum der Relaunch? Medienexperten haben eine einfache Erklärung: Masturbation. Beim Analysieren der Gratiszeitungslandschaft haben sie festgestellt, dass jede Heute-Ausgabe im Durchschnitt nur zwei Minuten gelesen und dann liegengelassen wird. „Die Einzigen, die sich die Zeitung mitnehmen sind Männer, die das Gratisblatt dann in der Mittagspause mit aufs Klo nehmen, zwecks visueller Stimulation.“

Genau hier setzt Heute nun an und möchte Anreize bieten, damit noch mehr Männer die Zeitung mitnehmen, anstatt diese in der U-Bahn zurück zu lassen. „Das Ergebnis unserer Analyse: Eva Dichand konzentriert sich mit diesem Relaunch ganz klar auf eine Zielgruppe – die 14- bis 49-jährigen sexuell unerfüllten Männer.“

Obwohl es hierzu keine offizielle Stellungnahme gibt, dürfte dies tatsächlich ausschlaggebend für den Abdruck der unzähligen Nacktfotos sein. Denn auch der offizielle Slogan der Zeitung ist ab sofort nicht mehr Kein Morgen ohne Heute, sondern: Keine Morgenlatte ohne Heute.

(Jürgen Marschal)

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Nach Schweinwerfer-Antrag: Team Stronach fordert Ende der Winterpfeifen-Pflicht für Autofahrer http://dietagespresse.com/nach-schweinwerfer-antrag-team-stronach-fordert-ende-der-winterpfeifen-pflicht-fuer-autofahrer/ http://dietagespresse.com/nach-schweinwerfer-antrag-team-stronach-fordert-ende-der-winterpfeifen-pflicht-fuer-autofahrer/#comments Mon, 03 Nov 2014 08:59:51 +0000 http://dietagespresse.com/?p=3436 Nach ihrem Gesetzesantrag gegen Schweinwerfer von letzter Woche lässt das Team Stronach heute mit einem neuen verkehrspolitischen Vorschlag aufhorchen. Die Partei fordert das sofortige Ende der allgemeinen Winterpfeifen-Pflicht für Autofahrer, die jedes Jahr vom 1. November bis zum 15. April gilt.

„Wir können beim besten Willen keine Argumente für eine Beibehaltung einer Pfeifenpflicht finden, weder im Winter noch im Sommer“, gab Parteichefin Kathrin Nachbaur auf einer Pressekonferenz zu bedenken. „Es macht keinen Sinn.“

Angeblich gäbe es Studien, die belegen würden, dass die Winterpfeifen-Pflicht schon viele Leben auf Österreichs Straßen gerettet hat: „Ich kann aber nicht nachvollziehen, wie ein Leben gerettet werden kann, wenn am Steuer Pfeife geraucht wird. Rauchen ist ungesund. Hier hat wohl die Pfeifenschnitzindustrie kräftig lobbyiert.“

Sollte eine Abschaffung im Parlament nicht durchgehen, könne sich Nachbaur zumindest Maßnahmen für einen verbesserten Nichtraucherschutz vorstellen: „Viele Autofahrer fahren zum Beispiel mit ihren Kindern im Auto. Es sollte zumindest einen räumlich abgetrennten Nichtraucherbereich im Auto geben.“

Ebenfalls sei ihr nicht erklärlich, wieso die Winterpfeifen-Pflicht Sache des Verkehrs- und nicht des Gesundheitsministeriums sei. Dennoch: Nachbaur persönlich hält sich – trotz allen Unverständnis – an das Gesetz. „Jedes Mal beim Fahren rauche auch ich eine Tabakpfeife aus Eichenholz, üblicherweise mit mild-aromatischem Tabak. Es war gewöhnungsbedürftig.“

Vorerst will sich Nachbaur aber auf den Antrag ihrer Partei gegen Schweinwerfer konzentrieren: „Auch unser Gründer, der Frank, hat aus Kanada seine Position klar durchgegeben: Todesstrafe für Berufsgriller!“

(Foto: Hemeroskopion, Fotolia / Montage)

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