Die Tagespresse http://dietagespresse.com Österreichs seriöseste Onlinezeitung Thu, 26 Mar 2015 09:26:30 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 UPC startet Osteraktion „Finde die offene Telefonsupport-Leitung“ http://dietagespresse.com/upc-startet-osteraktion-finde-die-offene-telefonsupport-leitung/ http://dietagespresse.com/upc-startet-osteraktion-finde-die-offene-telefonsupport-leitung/#comments Thu, 26 Mar 2015 08:38:54 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4218 Das wird ein Spaß! Der Internetanbieter UPC hat sich für das diesjährige Osterfest etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Finde die offene Telefonsupport-Leitung“ werden bis zum Osterfest zwei der insgesamt drei bestehenden Leitungen des Telefonsupports geschlossen. Damit dürfen alle UPC-Kunden statt nach Ostereiern heuer nach offenen Leitungen suchen.

„Wir sehen in diesem Special eine positive Opportunity, unsere Customer Relationship zu improven. Damit führen wir ein Strengthening der Private Consumer Satisfaction herbei“, erklärte ein Manager von UPC gegenüber der Tagespresse.

Bereits ab heute bekommen Kunden, welche die offene Leitung verfehlen, ein ermunterndes „Leider hatten Sie diesmal keinen Erfolg. Viel Glück beim nächsten Mal!“ zu hören.

Der Wiener Manfred D. (43) gehört zu den ersten Kunden, die an der Aktion teilnehmen durften. Weil sein 56k-Modem eigenartige Geräusche von sich gibt, wartet er nun bereits seit 2002 in der Leitung, wie er uns bei einem Besuch in seiner Liesinger Wohnung verrät.

Plötzlich hört der vollbärtige Wiener am Hörer einen Klick. „Ich glaub, jetzt passiert was!“, ruft er freudig. Doch aus dem Hörer kommt lediglich ein ermunterndes „Viel Glück beim nächsten Mal!“ Sogleich drückt die Kämpfernatur Manfred D. den „Wiederwahl“-Knopf und murmelt: „So, beim nächsten Mal funktioniert es bestimmt!“

Dies ist nicht die erste derartige Sonderaktion von UPC. Sie reiht sich ein in vergangene Aktionen wie etwa „Unsere tägliche Störung gib uns heute“ während Pfingsten, sowie „Advent, Advent, der Router brennt“ zur letzten Weihnachtszeit.

Weiterlesen: Tom Turbo bricht sein Schweigen: „Musste mich für eigene Sendung im ORF hochschlafen“

(Foto: UPC, Montage)

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Tom Turbo bricht sein Schweigen: „Musste mich für eigene Sendung im ORF hochschlafen“ http://dietagespresse.com/tom-turbo-bricht-sein-schweigen-musste-mich-fuer-eigene-sendung-im-orf-hochschlafen/ http://dietagespresse.com/tom-turbo-bricht-sein-schweigen-musste-mich-fuer-eigene-sendung-im-orf-hochschlafen/#comments Tue, 24 Mar 2015 08:59:21 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4211 TV-Star Tom Turbo will nicht länger schweigen und packt aus: Er habe im ORF nur Karriere machen können, indem er sexuelle Beziehungen mit Sendungsverantwortlichen eingegangen ist. Das gesteht er in einem Exklusiv-Gespräch mit der Tagespresse.

Tom Turbo wirkt gebrochen, als wir ihn in einem Café in der Wiener Innenstadt treffen. Um nicht erkannt zu werden, trägt er eine schwarze Sonnenbrille, hat die Kapuze seines Sweaters tief ins Gesicht gezogen und sich eine Zigarette zwischen die Speichen geklemmt.

„Ich komme aus einer ziemlich ärmlichen Familie. Meine Mutter war Stützfahrrad, mein Vater war Rücktrittfahrrad. Aber ich wusste, ich wollte mehr vom Leben.“

Doch als Tom Turbo damals seine Idee für eine Rad-Detektiv-Serie präsentierte, machte man ihm am Küniglberg sofort die Aufnahmekriterien des ORF klar: „Entweder du wirst Mitglied bei einer Partei oder du schläfst mit den richtigen Leuten, haben sie mir gesagt.“

Aber die Schande und Scham einer Parteimitgliedschaft hätte er nicht ertragen, meint er. Herr Turbo hatte also nur mehr eine Wahl und ging sexuelle Kontakte mit Produzenten ein, um seine Sendung auf den Bildschirm zu bringen.

„Die Anmachversuche waren teilweise so plump, dass man nur den Kopf schütteln kann“, erzählt Tom Turbo. Ein Produzent habe ihm beim Casting sanft über die dicken Rad-Lippen gestreichelt und zwinkernd gefragt, ob er auch „Trick 69 beherrsche, und ihm mal seine Pumpe aufblasen könne.“

Der Einzige, der stets ehrlich zu ihm stand und von all dem nichts wusste, war sein Freund Thomas Brezina. Er ist es auch, der die Erlebnisse der Vergangenheit nun gemeinsam mit Tom Turbo in einem skandalösen Aufdeckerbuch verarbeitet, das ab Sommer erhältlich sein wird unter dem Titel: „Der Küniglberg des Grauens. Tom Turbos turbo-erniedrigendste Erlebnisse“.

Wir haken nach und wollen wissen, ob auch die aktuelle ORF-Führung in die Vorfälle verwickelt ist. Als Tom Turbo die Namen Wrabetz und Zechner hört, lenkt er vom Thema ab und spricht über das schöne Wetter. Doch die Tränen, die neben seiner Brille bis hinunter auf sein Licht kullern, sind uns Antwort genug.

Am Ende lässt Tom Turbo dann noch mit der größten Enttäuschung seines Lebens aufhorchen: „Was niemand weiß ist, ich hätte eigentlich Wiener Tatort-Kommissar werden sollen und habe beim Casting alle überzeugt. Aber danach wollte ich mit einem Produzent nicht mehr mit nach Hause kommen und am nächsten Tag kam der Anruf, dass Herr Krassnitzer die Rolle übernimmt.“

Wir fragen Tom Turbo, ob er mit diesen Geständnissen nicht seine Sendung im ORF riskiert, aber der Fahrraddetektiv meint, er habe mit diesem Sender ohnehin längst abgeschlossen und plant einen Neustart. „Ich habe heute ein Treffen mit ATV. Der Produzent ist überzeugt von meinen Tricks und meinte, ich soll ihm gleich mal was vorführen und hat mich gebeten, bei ihm zu Hause vorbei zuschauen. Dort liegt im Gang ein wenig Stroh rum, das ich ihm raustragen helfen soll.“

Weiterlesen: Nach HCB-Skandal: Kärntner Käse als Chemiewaffe nach Syrien verkauft

(Jürgen Marschal. Foto: Luna Filmverleih/Montage)

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Nach HCB-Skandal: Kärntner Käse als Chemiewaffe nach Syrien verkauft http://dietagespresse.com/nach-hcb-skandal-kaerntner-kaese-als-chemiewaffe-nach-syrien-verkauft/ http://dietagespresse.com/nach-hcb-skandal-kaerntner-kaese-als-chemiewaffe-nach-syrien-verkauft/#comments Mon, 23 Mar 2015 09:00:15 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4205 Die mit gefährlichen HCB-Giftstoffen belasteten Milchprodukte aus dem Kärntner Görtschitztal sind in Österreichs Verkaufsregalen längst verboten. Doch UNO-Mitarbeiter schlagen jetzt Alarm: mehrere Tonnen Käse aus dem betroffenen Gebiet dürften über dunkle Kanäle nach Syrien gelangt sein. In den falschen Händen könnten daraus schmutzige chemische Bomben in Form von Kärntner Kasnudln oder gar Käsefondue hergestellt werden.

Warum der belastete Käse nicht vollständig vernichtet, sondern weiterhin in Lagerhallen im Görtschitztal aufbewahrt wurde, darüber schweigen verantwortliche Beamte in einer einberufenen Pressekonferenz fast zwei Stunden lang, bis die Journalisten den Saal endlich verlassen.

Doch für die Hintermänner dürfte es sich um ein hochprofitables Geschäft handeln. So kostet etwa „Rudi’s feiner Bio-Hüttenkäse 14% F.i.T.“ im Nah&Frisch im Görschitztal EUR 2,49 pro Packung. Am Schwarzmarkt von Damaskus dagegen werden für den Käse Verkaufssummen in der Höhe von mehreren tausend US-Dollar kolportiert.

UNO-Mitarbeiter sind derzeit auf dem Weg nach Syrien, um so viel Material wie möglich sicherzustellen. Der Käse soll anschließend mit einem Schiff auf das Mittelmeer gebracht und dort sicher gesprengt werden.

In der syrischen Bevölkerung hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass womöglich Kärntner Käse im Umlauf sein könnte. Auf den Straßen von Aleppo verbrannten die Menschen gestern Schilder mit dem AMA-Gütesiegel und schrien erzürnt Parolen wie „Syrien darf nicht Kärnten werden!“

Der Skandal um die verseuchte Milch wurde bereits vor Monaten durch Routinekontrollen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) aufgedeckt. Um derartiges in Zukunft zu verhindern, hat die Kärntner Landesregierung bereits reagiert und alle AGES-Kontrollen bis auf weiteres untersagt.

Im Görtschitztal will man unterdessen das dunkle Kapitel hinter sich lassen. „Die Region braucht jetzt neue Perspektiven“, meint der Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). „Wir wollen neue Betriebe in der Region ansiedeln und sind froh über die derzeitige Errichtung eines neuen Asbest-Werks.“

Weiterlesen: Häupl fordert: „Sofortiger STOPP für sinnlose Inserate!“ [Bezahltes Inserat der SPÖ Wien]

(Jürgen Marschal. Foto: Mara Zemgaliete, Fotolia)

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Häupl fordert: „Sofortiger STOPP für sinnlose Inserate!“ [Bezahltes Inserat der SPÖ Wien] http://dietagespresse.com/haeupl-fordert-sofortiger-stopp-fuer-sinnlose-inserate-bezahltes-inserat-der-spoe-wien/ http://dietagespresse.com/haeupl-fordert-sofortiger-stopp-fuer-sinnlose-inserate-bezahltes-inserat-der-spoe-wien/#comments Sat, 21 Mar 2015 09:12:07 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4160 Erzürnt reagierte der Bürgermeister der weltweit lebenswertesten Stadt, Dr. Michael Häupl, auf Medienberichte, wonach die Stadt Wien bereits astronomische Summen von über 50 Millionen Euro für Inserate ausgibt.

„Das schlägt dem Weinfass den Boden aus! Ich kann nicht ruhig schlafen, solange das Geld der Steuerzahler noch für überflüssige Eigenwerbung der Politik verpulvert wird“, bekräftige er heute morgen im Rathauspark. „Es ist Zeit, den Menschen reinen Wein einzuschenken: die öffentliche Hand kann nicht mehr jedes skurrile Schmierblatt mit Steuergeld unterstützen.“

Alle Kinder lieben Dr. Michael Häupl
Happy group of kids

Das Interview mit Häupl verläuft nicht ohne Unterbrechungen. Denn ständig bleiben junge Familien, Pensionisten und Angestellte bei ihrem Spaziergang durch den Park stehen, um dem Bürgermeister für seine harte Arbeit für die Wienerinnen und Wiener zu danken. Ein junges Arbeitermädchen überreicht ihm sogar einen selbstgepflückten Blumenstrauß.

Häupl kündigt eine massive Ausgabenkürzung für Inserate an: „Ich hab auch meine eigene Presseabteilung angewiesen: ab sofort wird nur mehr inseriert, wenn wir die Bürger über wichtige Dinge informieren müssen, wie etwa darüber, dass wir die beste Partei sind.“ Ansonsten könne es in der Wahlkabine durch falschinformierte Bürger zu „groben Fehlentscheidungen“ kommen, warnt der Bürgermeister eindringlich.

Damit beweist Dr. Häupl einmal mehr, dass er nicht ewig herumdiskutiert, sondern handelt. Dies sei auch sein Motto, wie er uns am Schluss des interessanten Gesprächs verrät: „Pessimisten sagen, das Glas ist halbleer. Optimisten sagen, das Glas ist halbvoll. Ich sag: noch ein Achterl bitte!“

Weiterlesen: Sonnenfinsternis: Rotes Kreuz versorgt Stefan Petzner mit Notfall-Solarium

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Sonnenfinsternis: Rotes Kreuz versorgt Stefan Petzner mit Notfall-Solarium http://dietagespresse.com/sonnenfinsternis-rotes-kreuz-versorgt-stefan-petzner-mit-notfall-solarium/ http://dietagespresse.com/sonnenfinsternis-rotes-kreuz-versorgt-stefan-petzner-mit-notfall-solarium/#comments Fri, 20 Mar 2015 09:03:03 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4183 Das Rote Kreuz hat heute Vormittag eine Katastrophe verhindert: Der Ex-Politiker Stefan Petzner wollte sich in Wien bei strahlendem Frühlingswetter bräunen, als er plötzlich von der partiellen Sonnenfinsternis überrascht wurde.

Er konnte gerade noch rechtzeitig Hilfe anfordern. Das Rote Kreuz reagierte schnell und rückte mit einem mobilen Notfall-Solarium aus. Die Sanitäter leiteten noch vor Ort bräunungserhaltende Maßnahmen ein.

Ein nervenaufreibender Einsatz folgte: „Der Patient wurde sofort drei Mal für je zehn Minuten mit höchster UV-Strahlenkonzentration behandelt. Er hat dabei mehrmals geschrien, die Sonnenfinsternis sei sein persönliches Fukushima. Wir haben ihn nach der Not-Bräunung mit kühlender Après-Sun-Lotion und duftendem Avocado-Öl eingerieben“, erzählt Sanitäter Jan Pöltner (47).

Im Anschluss wurde Petzner ein vitalisierender Detox-Smoothie verabreicht. „Das künstliche Sonnenlicht ist selbst für tägliche Anwender sehr anstrengend, also haben wir ihn in die stabile Seitenlage gebracht und einen kontrollierten Powernap eingeleitet“, so Pöltner, der noch deutlich das Adrenalin in seinem Körper spürt: „So ein Einsatz geht auch einem erfahrenen Profi nahe.“

Im Schatten des Rettungswagens sitzt der bestürzte Zivildiener Simon Spornberger (18) unter einer Alu-Decke. Er erlitt während des Notfalls einen Schock und meint: „Er hätte fast sein Leben als Dandy der Nation verloren. Wären wir nur einige Augenblicke später gekommen, wäre er vielleicht nie mehr in den Praterdome rein gekommen.“

ORF-Meteorologe Marcus Wadsak verurteilt Petzners Verhalten als grob fahrlässig. Die partielle Verdunkelung durch den Mond könne beim Sonnen dazu führen, dass Hautflächen entstehen, die leicht heller sind als der restliche Körper. Für Wadsak besteht in diesem Fall riskante Selbstgefährdung: „Petzner hat heute seinen gleichmäßig gebräunten Beachbody aufs Spiel gesetzt.“

Sobald Petzner stabil ist, wird er vom Roten Kreuz zur Nachbehandlung in das nächstgelegene Sonnenstudio eingeliefert. Die Ärzte hoffen, ihn nach einigen Tagen bereits in die häusliche Bräunung entlassen zu können.

Weiterlesen: Sonnenfinsternis: „Österreich“-Chef Fellner will Journalisten für Liveticker zur Sonne schicken

(Sebastian Huber. Fotos: ÖRK/Anna Stöcher, Parlamentsdirektion/Wilke, Montage)

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Sonnenfinsternis: „Österreich“-Chef Fellner will Journalisten für Liveticker zur Sonne schicken http://dietagespresse.com/sonnenfinsternis-oesterreich-chef-fellner-will-journalisten-fuer-liveticker-zur-sonne-schicken/ http://dietagespresse.com/sonnenfinsternis-oesterreich-chef-fellner-will-journalisten-fuer-liveticker-zur-sonne-schicken/#comments Thu, 19 Mar 2015 09:01:17 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4178 Das ist Medien-Innovation Made in Austria: „Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner will den „extremsten Liveticker aller Zeiten“ bringen und daher für die morgige partielle Sonnenfinsternis einen Journalisten zur Sonne schicken, um vor Ort vom Geschehen berichten zu können. Das bestätigte er in einer Email an die Tagespresse.

„Ich will das wir immer ganz vorn am geschehen mit dabei sind!!!!111“, schreibt Fellner. „Deshalb hab ich meinen Leuten in der Sitzung gsagt: ihr werdets gefälligst schauen das wir jemanden da raufbekommen sonst krachts!!!!!!!!11111“

Als eine junge Kollegin aufstand und behauptete, die Sonne sei viel zu heiß um hin zu fliegen und von dort mit dem iPhone zu berichten, griff Fellner durch: „Ich hab ihr schreiend die Türe gezeigt! Weil in meinem Unternemen dulde ich keine ‚Geht nicht!’-Rufer!! Alles geht!!!! So heiß kann es dort oben ja gar nicht sein weil ja noch nicht einmal Frühling ist. Scheißt’s euch ned an!!!!1!!9/11“

Nach dem Rausschmiss der Kollegin sicherten ihm die anderen anwesenden Redakteure zu, einen Flug zur Sonne „schon irgendwie“ zu organisieren. Herausgeber Fellner ist bereits Feuer und Flamme: „Man muss für diesen Job einfach brennen!!!“

Bei der Zusammenstellung des Ticker-Teams legte Fellner bereits selbst Hand an und kürte die Lifestyle-Praktikantin Anna-Lea (17) für die außergewöhnliche Aufgabe. Als Piloten präsentierte er den speziell für Raummissionen trainierten Schimpansen Igor (9), den er der Russischen Raumfahrtbehörde für zwei Flaschen Wodka abkaufte.

Nicht nur die „Österreich“-Zeitung, sondern auch „Der Standard“ kündigte einen Liveticker zur Sonnenfinsternis an. Dieser wird jedoch nicht von der Sonne aus geführt, sondern von einem Callcenter, wo der zuständige Standard-Journalist nebenberuflich seinen Lebensunterhalt aufbessert.

Weiterlesen: Sparmaßnahmen: Bundesheer absolviert Militärübungen nur noch mit „Call of Duty“

(seb/fri. Foto: Facebook)

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Sparmaßnahmen: Bundesheer absolviert Militärübungen nur noch mit „Call of Duty“ http://dietagespresse.com/sparmassnahmen-bundesheer-absolviert-militaeruebungen-ab-sofort-nur-noch-mit-call-of-duty/ http://dietagespresse.com/sparmassnahmen-bundesheer-absolviert-militaeruebungen-ab-sofort-nur-noch-mit-call-of-duty/#comments Wed, 18 Mar 2015 09:17:16 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4170 Drastische Schritte verkündete heute Verteidigungsminister Gerald Klug. Angesichts der angespannten Budgetsituation beim Heer werden alle Militärübungen ab sofort nur mehr mit dem Ego-Shooter „Call of Duty“ absolviert. Alle Übungen mit echtem Gerät werden dagegen abgesagt.

„Die Entwickler haben extra eine Version für das Bundesheer kreiert“, erklärt Brigadier Hermann L. und zeigt uns die Verpackung von „Call of Duty – Austrian Warfare, oida!“ Dafür wurde nicht nur die KI (Anm.: Künstliche Intelligenz) um einige Stufen zurückgesetzt. Es wurden auch spezielle Landkarten integriert, die das österreichische Heer in ihrer gewohnten Umgebung zeigen, wie etwa dem Marchfeld, die Tiroler Berge oder das Rotlichtviertel in Wien.

Zusätzlich zu den normalen Waffen gibt es außerdem mehr als 50 verschiedene weiße Fahnen, mit denen man sich in unterschiedlicher Stärke ergeben kann. Außerdem trifft man im Spiel auf betrunkene Offiziere, die man vor Friendly Fire schützen muss, sowie diverse Eurofighter, die immer wieder wahllos von oben herab stürzen.

Besonders herausfordernd für die Rekruten ist die Mission „Snow Patrol“: Mit einer Gruppe von anderen Rekruten muss man acht Stunden lang wiederholt die X-Taste drücken, bis die gesamte Kaserne vom Schnee geräumt ist.

„Anfangs war ich ja sehr skeptisch, aber man gewöhnt sich daran“, erzählt Brigadier Hermann L., der seit Jahrzehnten beim Heer tätig ist. Lediglich die „sehr unrealistische Grafik“ störe ihn: „Diese Figuren im Computerspiel sind durchtrainiert und haben kantige Gesichter. Mit den aufgedunsenen Wimmerlgsichtern, die da jedes Jahr bei uns als Rekruten anfangen, haben die nix gemeinsam.“

Ein Lokalaugenschein am Truppenübungsplatz Allentsteig. Auf mehreren Reihen Heurigenbänken stehen Dutzende X-Box Konsolen, die von mehreren Soldaten bedient werden. Dazwischen läuft der Kommandant von Bildschirm zu Bildschirm und gibt Befehle.

Plötzlich schreit ein Soldat auf. Seine Spielfigur wurde getroffen. Auf dem Bildschirm neigt sich die Lebensenergieanzeige dem Ende zu. Um zu überleben, stürmt der Soldat mit seiner Figur ein Wirtshaus, schießt den Dorfalkoholiker von der Bar und kippt schnell ein Bier, bis endlich die Energieanzeige wieder ansteigt.

Erst spät in der Nacht zieht der Offizier den Stecker. Bilanz des Tages: Vier Schlachten wurden verloren, acht Schlachten wurden klar verloren. Ein Soldat muss mit dem Notarztwagen abtransportiert werden, da er sich beim Spielen einen Hexenschuss zugezogen hat.

Hier sieht Minister Klug auch den Nachteil der Online-Übungen: „Die Soldatna sitzen nur herum, haben Kreuzschmerzen und setzen schon einen Bauch an. Die brauchen mehr Bewegung und Sport.“ Da die Fitnessgeräte in den Kasernen aber noch aus der K.u.k. Monarchie stammen, wurden die Rekruten vorerst aufgefordert, täglich mindestens zwei Stunden FIFA auf der XBOX zu spielen.

Weiterlesen: Putin wieder gestärkt zurück nach schwerer Krankheit, der Geburt seines Sohnes, sowie seiner Ermordung

(Jürgen Marschal. Foto: GVS, Doppeladler, Montage)

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Putin wieder gestärkt zurück nach schwerer Krankheit, der Geburt seines Sohnes, sowie seiner Ermordung http://dietagespresse.com/putin-wieder-gestaerkt-zurueck-nach-schwerer-krankheit-der-geburt-seines-sohnes-sowie-seiner-ermordung/ http://dietagespresse.com/putin-wieder-gestaerkt-zurueck-nach-schwerer-krankheit-der-geburt-seines-sohnes-sowie-seiner-ermordung/#comments Tue, 17 Mar 2015 09:00:21 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4149 Er ist wieder da! Der russische Präsident Wladimir Putin zeigte sich gestern nach zehn Tagen Abwesenheit zum ersten Mal wieder in der Öffentlichkeit. Und das, obwohl er eine außergewöhnlich turbulente Woche hinter sich gehabt haben dürfte.

Denn wie in zahlreichen Zeitungsartikeln berichtet, erkrankte er schwer, wurde in der Schweiz Vater eines Sohnes und wurde obendrein auch noch von politischen Gegnern ermordet. Doch die Strapazen waren ihm am Montag keineswegs anzusehen, als er den kirgisischen Präsidenten Atambajew in St. Petersburg empfing.

Damit schließt Putin an vergangene Höchstleistungen an, als er etwa 2009 auf einem Bären ritt, 2010 einen US-Spionagesatelliten mit einer Schrotflinte abschoss, oder 2013 ein mehrminütiges Gespräch mit Heinz Fischer führte, ohne einzuschlafen.

Der Außenpolitik-Experte Niki Lauda analysiert: „Der Putin ist ein wilder Hund, hart im Nehmen. Keine Krankheit, kein schreiendes Baby, ja nicht einmal ein Mord kann ihn aus der Bahn werfen. Ich kenne nicht viele, die nach ihrer Ermordung noch so gesund aussehen!“ Lauda schließt nicht aus, dass der russische Präsident ihn zum Vorbild hat.

Weiterlesen: Mehr Sicherheit für Fahrer: FIA plant Überholverbot während Formel-1-Rennen

(Foto: World Economic Forum, CC)

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Mehr Sicherheit für Fahrer: FIA plant Überholverbot während Formel-1-Rennen http://dietagespresse.com/mehr-sicherheit-fahrer-fia-plant-ueberholverbot-waehrend-formel-1-rennen/ http://dietagespresse.com/mehr-sicherheit-fahrer-fia-plant-ueberholverbot-waehrend-formel-1-rennen/#comments Mon, 16 Mar 2015 08:59:16 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4143 Sicherheit geht vor – dieses Credo gilt auch im Motorsport. Die FIA überlegt daher jetzt ein Überholverbot während der gesamten Dauer eines Formel-1-Rennens. Damit sollen Fahrer an riskanten, teils lebensgefährlichen Fahrmanövern gehindert werden.

„So eine Regelung ist längst überfällig“, bestätigt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in Monaco gegenüber der Tagespresse, als er gerade seine aktuelle Freundin von der Schule abholt.

„Die Autos fahren extrem schnell, die Strecken sind teils sehr kurvig. Alles andere als ein Überholverbot wäre unverantwortlich.“ Im regulären Straßenverkehr wären solche Regelungen bereits längst gang und gäbe.

Ecclestone zufolge würden gefährliche Überholmanöver und Duelle auf engstem Raum ohnehin nur davon ablenken, was in der Formel-1 wirklich wichtig ist: „Nämlich unsere Sponsoren.“

Der mächtige Formel-1-Boss ist überzeugt, dass ein Überholverbot das zuletzt gesunkene Interesse am Sport wieder steigen lassen wird. „Wenn das Rennen geordneter abläuft und nicht jeder Fahrer verantwortungslos kreuz und quer düst, können die Zuschauer die Autos viel besser bewundern und den Klang der Motoren in aller Ruhe genießen“, meint er.

Auch jüngste Bestrebungen, die Königsklasse ökologisch nachhaltiger zu machen, werden demnächst ausgeweitet. Neben den Spritverbrauchsgrenzen überlegt Ecclestone jetzt auch Fahrgemeinschaften während Rennen: „Jeder Teilnehmer hat ja dasselbe Fahrziel: die Ziellinie. Wieso muss also jeder in einem eigenen Auto sitzen?“

Weiterlesen: Schockierendes Video: Die Wahrheit über die Steuerreform

(Foto: Morio, Ryan Bayona, Montage)

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Schockierendes Video: Die Wahrheit über die Steuerreform http://dietagespresse.com/schockierendes-video-die-wahrheit-ueber-die-steuerreform/ http://dietagespresse.com/schockierendes-video-die-wahrheit-ueber-die-steuerreform/#comments Sun, 15 Mar 2015 09:15:02 +0000 http://dietagespresse.com/?p=4126 Der bekannte Ökonom Luis Hernando beriet die österreichische Regierung bei der Steuerreform. Im mexikanischen TV packte er schließlich aus…

Weiterlesen: Rechnungshof kritisiert geplante Gegenfinanzierung der Steuerreform durch Kauf von 100 Rubbellosen

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