Handelt es sich beim Amoklauf von München um einen islamischen Terroranschlag von islamistischen Terrormuslimen? Das behauptet jedenfalls Heinz-Christian Strache. Er legt heute Beweise vor, wonach der Täter vor einigen Jahren einen Kebab aß.

Belastendes Videomaterial

„14. Oktober 2007. Warum ignoriert die linkslinke Lügenpresse dieses Datum?“, klagt Strache im Gespräch mit Journalisten. Denn an genau diesem Tag wurde der Täter von einer Überwachungskamera gefilmt, als er am Münchner Hauptbahnhof einen Kebab mit extrascharf bestellte – „das Haschisch der Islamisten“, deckt Strache auf.

Außerdem soll der Täter laut einer Augenzeugin „Allahu Akbar“ gerufen haben. Andere Zeugen wollen außerdem „Für Odin, den Germanenkönig“ und „Das ist Sparta!“ gehört haben. Dass Augenzeugen nach dem Chaos auch von „drei Tätern mit Langwaffen“ oder einer Schießerei am Münchner Stachus berichteten und sich diese Gerüchte als falsch erwiesen, nennt Strache schlicht „Lügenpresse“.

Als Journalisten den FPÖ-Chef auf das Video hinweisen, auf dem sich der Schütze als gebürtiger Deutscher bezeichnet und „Scheiß Türken!“ schreit, entgegnet Strache: „Der Cousin meiner Nagelkosmetikerin hat im Internet gelesen, dass dieses Video von der NASA im selben Hollywoodstudio wie die Mondlandung gedreht wurde.“

Killerspiele?

Widerspruch kommt jedoch vom deutschen Innenminister De Maiziere, der Killerspiele als Auslöser für die Tat sieht. „Ich habe hier tragische Erfahrungen in meiner eigenen Familie gemacht“, gesteht er. „Mein Sohn hat immer Flight Simulator gespielt und ist vor drei Jahren selbst ein Segelflieger geworden.“

(Foto: Robert Jäger/APA/picturedesk.com)