Dönmez mit Gartenschlauch in Wien gesichtet

Nachdem er bereits zuvor die Abschiebung von österreichischen Pro-Erdogan-Demonstranten gefordert hatte, scheint Efgani Dönmez (Die Grünen) nun selbst zur Tat geschritten zu sein: mehrere Zeugen wollen ihn mit einem Gartenschlauch der Marke Gardena in der Hand in Wien gesehen haben.

Demnach postierte er sich am Columbusplatz in Wien-Favoriten, wo die Demonstration in wenigen Tagen stattfinden soll, und hielt nach vermeintlichen Unterstützern des autoritären türkischen Premiers Ausschau. „Ich habe den Gartenschlauch auf die stärkste Stufe gestellt!“, schrie Dönmez Augenzeugen zufolge, während er drohend auf und ab marschierte.

In einem Exklusivinterview, das Dönmez anschließend der Tagespresse per Telefon gab, bekräftige er seine Drohungen: „Österreich ist ein demokratisches Land, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung herrscht. Menschen, die Antidemokraten unterstützen, sind mit diesem Prinzip unvereinbar. Die bekommen es mit meinem Gartenschlauch zu tun!“

Auch an die Demonstranten richtete er sich: „Ihr seid keine Demonstranten, ihr seid Meinungsterroristen. Und jeder, der am 23. Juni am Columbusplatz demonstriert, wird von mir wie ein Meinungsterrorist behandelt!“ Zwangsmaßnahmen seien das einzige Mittel, dass Menschen verstünden, die Menschen unterstützen, die Zwangsmaßnahmen anwenden würden, schnaubte der Grün-Politiker weiter.

Gegen Redaktionsschluss wurde Dönmez dabei beobachtet, als er versuchte, aus einem Bündel Sträucher eine Rute zu binden.

(Foto: Yilmaz Gülüm, dastandard.at; Fotomontage)

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