Chaos auf Wiens Straßen: In den Morgenstunden wurde die Bevölkerung im Frühverkehr von plötzlicher Blitzeisbildung überrascht. Tausende Wiener froren mit der Zunge an ihrer Bierdose fest.

Spontane Eisbildung

„Ef ging allef ganz fnell“, erklärt ein Wiener Beamter, als ein Sanitäter seine verletzte Zunge von einer Bierdose löst. „Ich wollte wie immer vorm Einfteigen inf Auto noch gemütlich mein Frühftückfbier zum Kaffee trinken, auf einmal friert mir drauffen die Zunge an der Dofe feft.“

Als der Mann sich umsah, merkte er bereits unzählige andere Wiener, die verwirrt auf den Straßen taumelten, denen es ähnlich ging. Obwohl Metereologen den Temperatursturz verantwortlich machen, sucht der Betroffene die Schuld bei der Politik: „Daf ift doch klar. Fchuld ift die FPÖ.“ (Anm.: SPÖ)

Rettungskräfte am Limit

Die alarmierten Rettungskräfte trafen zwar rasch ein, um die Versehrten intravenös zu versorgen, stießen aber bald selbst an ihre Grenzen. Auch bei den Zivildienern gab es an diesem Tag einen Engpass, da hunderte von ihnen nicht zur Arbeit erscheinen konnten nachdem ihre Hände beim Joint-Drehen zusammengefroren sind.

Polizei warnt

Die Polizei rät zur Vorsicht und warnt bei klirrender Kälte vor Biergenuss im Frühverkehr, wie Polizeisprecher Hasinger erklärt: „Bei Blitzeisbildung friert die Zunge innerhalb einer Sekunde an der Bierdose fest. So was ist im Straßenverkehr unverantwortlich. Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, vorerst im Frühverkehr auf Punsch oder Glühwein umzusteigen.“