Chronik

Blitz-Eis in Wien: Tausende Wiener frieren im Frühverkehr mit Zunge an Bierdose fest

scanrail/Depositphotos, GuentherZ/Wikipedia/CC

Chaos auf Wiens Straßen: In den Morgenstunden wurde die Bevölkerung im Frühverkehr von plötzlicher Blitzeisbildung überrascht. Tausende Wiener froren mit der Zunge an ihrer Bierdose fest.

Spontane Eisbildung

„Ef ging allef ganz fnell“, erklärt ein Wiener Beamter, als ein Sanitäter seine verletzte Zunge von einer Bierdose löst. „Ich wollte wie immer vorm Einfteigen inf Auto noch gemütlich mein Frühftückfbier zum Kaffee trinken, auf einmal friert mir drauffen die Zunge an der Dofe feft.“

Als der Mann sich umsah, merkte er bereits unzählige andere Wiener, die verwirrt auf den Straßen taumelten, denen es ähnlich ging. Obwohl Metereologen den Temperatursturz verantwortlich machen, sucht der Betroffene die Schuld bei der Politik: „Daf ift doch klar. Fchuld ift die FPÖ.“ (Anm.: SPÖ)

Rettungskräfte am Limit

Die alarmierten Rettungskräfte trafen zwar rasch ein, um die Versehrten intravenös zu versorgen, stießen aber bald selbst an ihre Grenzen. Auch bei den Zivildienern gab es an diesem Tag einen Engpass, da hunderte von ihnen nicht zur Arbeit erscheinen konnten nachdem ihre Hände beim Joint-Drehen zusammengefroren sind.

Polizei warnt

Die Polizei rät zur Vorsicht und warnt bei klirrender Kälte vor Biergenuss im Frühverkehr, wie Polizeisprecher Hasinger erklärt: „Bei Blitzeisbildung friert die Zunge innerhalb einer Sekunde an der Bierdose fest. So was ist im Straßenverkehr unverantwortlich. Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, vorerst im Frühverkehr auf Punsch oder Glühwein umzusteigen.“

11 Kommentare

11 Comments

  1. hadawig

    23.01.2017 um 15:20

    der mann sieht dem roten innenminister ähnlich

  2. Johnny B. Goode

    11.01.2017 um 14:56

    Ein Grund mehr, Bier ausschließlich mit Strohhalm zu trinken.

  3. rakusko

    11.01.2017 um 14:02

    Das kommt von diesen stetigen Neuerungen: Blitzeis gibt es in Ö. erst seit kurzem. Bei Glatteis wüssten wir, daß es einen auf den A. hauen kann. Sollen doch alle Blitzeis-Geschädigten nach D. gehen, bis dieser Unfug wieder weg ist.

  4. Mundl

    11.01.2017 um 12:55

    FAKE!!!!einself

    Ein Wiener Beamter würde niemals etwas Negatives über seine Schutzmacht SPÖ sagen.

  5. Siegfried

    11.01.2017 um 12:14

    Hmmm, die intravenöse Versorgung ist in diesem Fall eigentlich ideal. Insbesondere, da das einzufüllende Material direkt der Bierdose entnommen werden kann. Und so lange die Dose am Mund festklebt, braucht auch Niemand die Dose hochzuhalten. Eine win-win Situation.
    Und bis zum Frühjahr dürfte die Dose dann auch leer sein.

  6. Jerko

    11.01.2017 um 11:35

    Komisch, dass die Betroffenen kein „s“ aussprechen können, sehrwohl aber ein „z“ :-)

    • Anderl vom Niergendwo

      17.01.2017 um 11:41

      Das z wird gespuckt, kein Problem

  7. Fuchsi

    11.01.2017 um 11:04

    Wenn die Story aus Wien kommt, hätte es schon ein 16er Blech sei sollen.

    • alfred E. neumann

      11.01.2017 um 11:15

      …und wer bitte leckt an der seite einer bierdose? offen ist doch oben!

      die dose englisch, im hintergrund wiener linien, und der typ ein alki ohne rote wangen oder nase dafür pupillen wie auf koks? da stimmt einiges nicht.

      • Mundl

        11.01.2017 um 12:56

        Aus dir spricht der Experte.

      • Hier könnte ihre Werbung stehen

        12.01.2017 um 11:55

        Naja, man muß doch zuerst die Temperatur kontrollieren. Wenn das Bier zu warm wäre, müsste man ja noch zuwarten…

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