Wirtschaft

Betriebskosten zu hoch: Eurofighter-Piloten fliegen künftig nur mit Billig-Airlines

paulprescott / Depositphotos

Der Umstieg auf eine neue, deutlich günstigere Luftverteidigung ist geschafft. Österreichs Eurofighter-Piloten fliegen in Zukunft auf Flügen von Billig-Airlines mit. So soll der Luftraum möglichst kostenschonend überwacht werden.

Die österreichischen Kampfpiloten sollen als Passagiere etwa bei Ryanair, Air Berlin oder easyjet mitfliegen. Sobald feindliche Flugzeuge in den österreichischen Luftraum eindringen, können sie diese durch Handzeichen durch das Fenster zum Landen zwingen.

Breites Waffenarsenal

Hier haben die Piloten ein breites Arsenal an Waffen zur Verfügung, sie reichen von einfachem Vogelzeigen bis hin zum ausgestreckten Mittelfinger, der nur in absoluten Notfällen zum Einsatz kommen soll.

Mehrere Eurofighter-Piloten sind bereits ins Burnout geschlittert. „Niemand kann dich auf Situationen vorbereiten, wie du sie als Reisender in Billig-Airlines erlebst“, sagt Andreas L., ein Pilot, der anonym bleiben will.

Andreas L. erleidet fast täglich Flashbacks. Dann erinnert er sich an die engen Sitzabstände der Airlines und an deutsche Touristen, die neben ihm saßen und Smalltalk führen wollten. „Das ist psychologische Folter, sowas traumatisiert dich für immer, sie wollten sogar wissen, wie es mir geht und wohin ich fliege“.

Mehrkosten

Die Betriebskosten der Eurofighter, die 2017 an die 80 Millionen Euro ausmachen, werden eingespart. Die Therapiestunden für die Piloten dürften jedoch insgesamt 160 Millionen Euro betragen.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Mj. B.Ruchpiilot

    11.07.2017 um 18:56

    Nix Neues: „Neue“ Schrotflieger,alte „Handaufhalter“

  2. Peter Hofmüller

    11.07.2017 um 14:14

    Ach ja…..
    Der nächste fliegende „Sondermüll“?

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