Nach dem Wahlsieg von Alexander Van der Bellen nimmt die politische Korrektheit in ganz Österreich rasant zu. Die Grünen nützen den Erfolg ihres Ex-Chefs und fordern nun, aus Rücksicht auf Muslime den Christbaum aus der österreichischen Nationalflagge zu entfernen. Die FPÖ zeigt sich empört.

„Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Ein Christbaum als Symbol der christlichen Leitkultur ist da als Staatswappen nicht länger tragbar“, begründet Grünen-Chefin Eva Glawischnig die Forderung.

Sie will stattdessen auf ein schlichtes Rot-Weiß-Rot zurückgreifen. „Das Weiß steht für die für die Inhaltsleere der heimischen Politik, das Rot für die Wut und den Hass der Bevölkerung“, so Glawischnig.

FPÖ tobt

Die FPÖ ist schockiert von dem Vorschlag der Grünen „Diese Idee ist nichts weiter als falsch verstandene, linksfaschistische Toleranz. Der Christbaum gehört zum Abendland wie eine ordentliche Frau in die Küche“, so Parteiobmann HC Strache.

Er will deshalb zusätzlich zum Christbaum noch weitere Symbole für die christlichen Werte auf der Flagge zeigen, etwa einen Schweinsbraten, drei Bier und einen Mann der seinen Kindern eine „gsunde Watschn“ gibt.

Transgender-Nikoläuse

Protest gegen den Vorschlag der Grünen hat auch die Gruppe der Identitären angekündigt. Unter dem Motto „Stopp der Islamisierung“ wollen sie als mit Burka verhüllte Transgender-Nikoläuse durch die Straßen ziehen. Dabei verteilen sie statt Mandarinen Halal-Gummibärchen an kleine Kinder, um auf die Gefahren von Multikulti aufmerksam zu machen.

(Mingler/Huber)