Bundespräsident Alexander Van der Bellen will in puncto Umweltschutz ein Zeichen setzen. Anstatt wie diese Woche per Flugzeug nach Brüssel will Van der Bellen in Zukunft alle Staatsbesuche per U-Bahn absolvieren. Die Wiener Linien brauchen 698 Milliarden für den Ausbau.

„Meinen nächsten Besuch im EU-Parlament werde ich hoffentlich schon in der neuen U7 von Hernals nach Brüssel absolvieren können“, so Van der Bellen. In Planung sind derzeit 21 neue Linien mit insgesamt 476 Stationen, die Wien mit der gesamten Welt verbinden werden. Eine Haltestelle am Wiener Hauptbahnhof ist jedoch nicht vorgesehen.

Stress bei Wiener Linien

„Die U17 nach Australien wird der Horror“, erklärt der Pressesprecher der Wiener Linien unter Tränen. Die Fertigstellung sei frühestens im Jahr 2200 möglich. Die Chance, dass Van der Bellen bis dahin noch Präsident ist, schätzt Politexperte Peter Filzmaier auf „Fifty Fifty“.

Budget umschichten

In der Wiener Stadtregierung versucht man derzeit, das Budget für den Öffi-Ausbau umzschichten. „Wir werden die 698 Milliarden auftreiben, indem wir zwei oder drei islamistischen Dschihad-Kindergärten die Förderungen kürzen und das Leergut aus dem Rathaus zurückbringen.“

Harte Kritik

Die FPÖ kritisiert die Pläne scharf: „Unser Norbert Hofer als Präsident wäre billiger gekommen“, schreibt H.C. Strache auf Facebook. „Er wäre einfach aus normalen Linienflügen der AUA mit seinem Paragleiter abgesprungen.“