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698 Milliarden für Wiener Linien: Van der Bellen will per U-Bahn zu Staatsbesuchen

EMMANUEL DUNAND / AFP / picturedesk.com

Bundespräsident Alexander Van der Bellen will in puncto Umweltschutz ein Zeichen setzen. Anstatt wie diese Woche per Flugzeug nach Brüssel will Van der Bellen in Zukunft alle Staatsbesuche per U-Bahn absolvieren. Die Wiener Linien brauchen 698 Milliarden für den Ausbau.

„Meinen nächsten Besuch im EU-Parlament werde ich hoffentlich schon in der neuen U7 von Hernals nach Brüssel absolvieren können“, so Van der Bellen. In Planung sind derzeit 21 neue Linien mit insgesamt 476 Stationen, die Wien mit der gesamten Welt verbinden werden. Eine Haltestelle am Wiener Hauptbahnhof ist jedoch nicht vorgesehen.

Stress bei Wiener Linien

„Die U17 nach Australien wird der Horror“, erklärt der Pressesprecher der Wiener Linien unter Tränen. Die Fertigstellung sei frühestens im Jahr 2200 möglich. Die Chance, dass Van der Bellen bis dahin noch Präsident ist, schätzt Politexperte Peter Filzmaier auf „Fifty Fifty“.

Budget umschichten

In der Wiener Stadtregierung versucht man derzeit, das Budget für den Öffi-Ausbau umzschichten. „Wir werden die 698 Milliarden auftreiben, indem wir zwei oder drei islamistischen Dschihad-Kindergärten die Förderungen kürzen und das Leergut aus dem Rathaus zurückbringen.“

Harte Kritik

Die FPÖ kritisiert die Pläne scharf: „Unser Norbert Hofer als Präsident wäre billiger gekommen“, schreibt H.C. Strache auf Facebook. „Er wäre einfach aus normalen Linienflügen der AUA mit seinem Paragleiter abgesprungen.“

9 Kommentare

9 Comments

  1. Michael H.

    22.02.2017 um 11:53

    „…für den Öffi-Ausbau umzUschichten“, bitte die Rechtschreibung kontrollieren, das ist immerhin ein seriöses Blatt und nicht die „Gestern“

  2. Norbsinorbsinorbs

    15.02.2017 um 23:08

    So ein schmarren…. paragleiter springen nicht, sie machen einen startlauf. Wenn der rest genau so schlecht recherchiert ist na dann prost.

    • eisenklaus

      16.02.2017 um 12:43

      Wo bleibt Ihr Humor? Ist doch egal
      ob springen oder laufen. Die Pointe zählt.

      • Josy

        16.02.2017 um 14:30

        Und wo ist die Pointe geblieben?

  3. Martin

    15.02.2017 um 16:35

    Naja der Hauptbahnhof wär aber auch ein Mega-Umweg…

    • Johnny B. Goode

      16.02.2017 um 15:01

      Außerdem wird der Hauptbahnhof – was schiach sein anbelangt – nur vom Bahnhof Meidling übertroffen.

      • Der Don

        20.02.2017 um 17:58

        Dafür is Meidling sehr praktisch!

  4. Hoatl

    15.02.2017 um 12:42

    Mikroskopisch kleines Kunstwerk versehentlich zerdrückt
    Eines der kleinsten Kunstwerke der Welt ist versehentlich zerstört worden, wie der britische „Independent“ berichtet. Jonty Hurwitz, ein britischer Bildhauer und Ingenieur, ist bekannt für die kleinste dreidimensionale Darstellung des menschlichen Körpers.

    An der Skulptur einer nackten Frau in einer Pose, die an Tai-Chi-Übungen erinnert, arbeitete er ein ganzes Jahr. Ein Model war dafür mit Dutzenden Spiegelreflexkameras, die rund um sie montiert wurden, fotografiert worden. Das Kunstwerk ist mit freiem Auge nicht sichtbar. Zum Größenvergleich: Die Minitatur wirkt, in ein Nadelöhr gelegt, als würde sie in einem öffentlichen Freibad schwimmen.

    Hurwitz wollte die Figur in einem Labor mikroskopisch fotografieren lassen. Als sie dabei plötzlich verschwand, suchten sie und der zuständige Techniker eine Stunde lang nach ihr. Dort, wo sie sein hätte sollen, befand sich nur noch ein Fingerabdruck des Labormitarbeiters. Hurwitz gegenüber dem „Independent“: „Ich so zu ihm: ‚Alter, du hast gerade eines der kleinsten Kunstwerke aller Zeiten zerstört.‘ Ich bin ein wenig ausgeflippt.“ (hadl, ORF.at)

    • Johnny B. Goode

      16.02.2017 um 15:03

      Sag einmal Hoatl, kommt da jetzt noch was?

Antworten

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